--> -->
28.09.2006 | (Ra) - Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Auf die Ankündigung von UCI-Präsident Pat McQuaid, nach einer eingehenden Prüfung möglicherweise die Großen Rundfahrten zu verkürzen, hat sich der Chef des Tourveranstalters ASO, Patrice Clerc, zu Wort gemeldet. Wie nicht anders zu erwarten, kritisierte er scharf das Vorgehen des Internationalen Radsportverbands, nicht nur in diesem Punkt, sondern in der ProTour-Frage generell.
"Die UCI kündigt eine Überprüfung des Radsports an," sagte Clerc am Mittwoch im Gespräch mit der L'Equipe. "Aber noch bevor dieser Audit überhaupt durchgeführt worden ist, beteuert die UCI, dass die Ursache des Problems wahrscheinlich in der Länge der Großen Rundfahrten liegt. Wie kann man jemandem vertrauen, der eine Untersuchung anordnet und das Ergebnis dabei vorgibt?“
Auch für die Art und Weise, wie der Weltradsportverband die ProTour vorantreibt, fand Clerc harte Worte: „Die UCI hört auf niemanden mehr: nicht mehr auf die Rennveranstalter, gleich ob große oder kleine, nicht mehr auf die nationalen Verbände, die ihre Zweifel an der ProTour geäußert haben“, sagte der Franzose. „Die UCI hört weder auf die Rennställe, die betont haben, dass bei der ProTour einige Dinge schief laufen, noch auf die Fahrer.“ Jens Voigt als Aktivensprecher habe sich gegen die verbindliche Teilnahme der Teams an ProTour-Rennen ausgesprochen. Clerc: „Hat die UCI auf ihn gehört?“ Allerdings hatte bei einem Treffen am Rande der Rad-WM in Salzburg vergangene Woche keiner der Teilnehmer die neue Rennserie grundsätzlich in Frage gestellt – so wie es die „Großen Drei“ mit der ASO an der Spitze tun.
Clerc warf der UCI vor, die Lage schönzureden und dem Publikum vorzugaukeln, die ProTour hätte die bedingungslose Unterstützung von allen Seiten. Dabei würde die ASO in die Rolle des Bösewichts gedrängt, der als einziger gegen die ProTour sei. „Dieser unverantwortliche Autismus verhindert es, dass man sich darüber klar wird, wie man aus der Krise herauskommen könnte“, polterte Clerc.
Unterstützung erhält die UCI vom ASO-Chef lediglich in Sachen Dopingbekämpfung. Clerc: „Alles was dazu beiträgt, den Kampf gegen das Doping voranzubringen, findet meine Zustimmung.“ Ansonsten scheint die ASO entschlossen, den Kampf gegen die ProTour-Serie fortzuführen, auch gegen den Plan der UCI, die TV-Rechte an allen Rennen der Serie in ihrer Hand zu bündeln.
„Wenn die ProTour nur ausschließlich ein sportlicher Kalender wäre, hätte ich kein Problem damit“, sagte Clerc. „Aber die UCI sieht die ProTour als wirtschaftliches Projekt und möchte die Rennserie als kommerzielle Marke etablieren, die ihr gehört. Wir werden aber unsere Marken (Rennen wie die Tour de France, d.Red.) verteidigen und beschützen. Wenn nötig vor Gericht.“
Quelle: cyclingnews.com
(Ra) - Joseba Beloki, dessen Name auch im Zusammenhang mit der Operacion Puerto fiel und der vor einigen Wochen seinen Rücktritt vom Profiradsport erklärt hatte, scheint seine Meinung geändert zu h
Kitzbühel (dpa) - Der in die Doping-Affäre Fuentes verstrickte Radprofi Jörg Jaksche steht vor dem Karriereende: «Ich habe wenig Hoffnung, dass mir noch etwas anderes übrig bleibt, als aufzuhöre
(sid) - Die Ampeln beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) stehen für Jan Ullrich auf Rot. Verbands-Präsident Rudolf Scharping schließt ein Comeback des ehemaligen Toursiegers im deutschen
(Ra) – Das österreichische Team Volksbank hat trotz einer grundsätzlichen Einigung seine Bemühungen um eine Verpflichtung von Jörg Jaksche eingestellt. Wie der ProContinental-Rennstall heute me
(Ra) – Tour-Direktor Christian Prudhomme lässt sich im Hinblick auf einen möglichen Start von Ivan Bassos bei der Tour de France weiterhin nicht in die Karten schauen. Prudhomme hält sich derzeit
Berlin (dpa/Ra) - Jens Voigt rechnet kaum mit einer baldigen Rückkehr Jan Ullrichs in den Rennsattel. „Das wird sicher schwer für Uli. Er hat keine Lizenz, kein Team und - so weit ich weiß - zwei
(Ra) Die Vereinigung der Radprofis CPA klagt vor dem Spanischen Obersten Gericht gegen den von den ProTourTeams verabschiedeten Ethik-Code. Nach einer Meldung des Internetportals cyclingnews.com hat d
Brüssel/Cala d`Or (dpa) - Das Grüne Licht für Discovery-Channel durch die Vereinigung der Elite-Radsport-Teams wird vielerorts als Rückschritt im Anti-Doping-Kampf gewertet.Der unter schwersten Im
Berlin (dpa) - UCI-Präsident Pat McQuaid zählt Deutschland, Dänemark und Großbritannien zu den Vorreitern im Anti-Doping-Kampf im Radsport. «Die deutschen Teams verhalten sich vorbildlich», sagt
Berlin/Mailand (dpa/Ra) - Im Januar könnte sich das sportliche Schicksal Jan Ullrichs entscheiden. Der zuständige Justiziar des Schweizer Verbandes, Bernhard Welten, hatte mehrfach seine Absicht ang
Berlin/Mailand (dpa) - Erik Zabel hat sich am Silvestertag in einem interview mit der italienischen Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport» für DNA-Tests im Radsport ausgesprochen.«Mit DNA-Tests h
Reutlingen (dpa) - Bahnrad-Weltmeister Robert Bartko sieht bei der Bewältigung der Doping-Krise den Gesetzgeber in der Pflicht. «Mich stört, dass nur der Athlet der große Buhmann ist, aber für di
11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum (rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au
11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“ (rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen
10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel und Co. (rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo
10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza (rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta
10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform (rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie
10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico (rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re
10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb (rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d
10.03.2026Van der Poel schlägt im Bergaufsprint die junge Garde (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Etappe von Tirreno – Adriatico (2.UWT) gewonnen. Nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano war er im Dreiersprint berga
10.03.2026ASO zum Paris-Nizza-Auftakt: “Keine negativen Reaktionen erhalten“ (rsn) – Nach der 1. Etappe von Paris-Nizza hatte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) deutliche Kritik an der Strecke geäußert. “Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines W
10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren (rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad
10.03.2026“Doppelagentin” Klöser: “Sehe mich als eine der Top-Fahrerinnen“ (rsn) - Die Deutsche Gravelmeisterin Rosa Maria Klöser (Canyon - SRAM - zondacrypto) bezeichnet sich immer noch als Newcomerin im Radsport. Und das trotz prestigeträchtiger Erfolge wie dem Gewinn d