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09.07.2006 | Das erste große Einzelzeitfahrend der Tour! Um 13:40 Uhr hatte ich Start. Das bedeutete für mich einen ruhigen Morgen. Ich habe mich, wie immer vor Zeitfahren, gut und lange auf der Rolle warm gefahren. Denn so ist man in der Lage, direkt vom Start weg volle Leistung zu bringen.
200 Meter nach dem Start habe ich den IPOD eingeschaltet mit der neuen CD von den "Red Hot Chili Peppers". Bei 52 Kilometern brauche ich etwas, was mich antreibt. Natürlich feuerten uns auch diesmal wieder die vielen Fans an der Strecke an. Aber mit schneller Musik im Ohr läuft's einfach noch mal besser.
Zu Beginn bin ich kontrolliert gefahren. Ich wollte nicht zu schnell angehen. Bei der ersten Zwischenzeit bei Kilometer 16,5 hatte ich 50 Sekunden Rückstand auf den dort Führenden. Da ich wusste, dass SebastianLang, ein sehr guter Zeitfahrer, schon vor mir durch war, konnte meine Zeit ja nicht so schlecht sein. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich machte mehr Druck. Die Strecke war flach und ohne große Schwierigkeiten.
Ungefähr bei Halbzeit fuhr ich auf den zwei Minuten vor mir gestarteten Franzosen Walter Beneteau auf. Als ich den vor mir gesehen habe, hat das natürlich weiter Motivation gegeben. Mit einem Fahrer im Blick kannman sich immer gut "ranziehen". Nachdem ich ihn überholt hatte, blieb der die ganze Zeit nur einen Meter hinter mir. Der fuhr richtig im Windschatten, obwohl er das gar nicht darf. Das hat mich ein wenig geärgert und noch malangetrieben. Ich wollte Beneteau unbedingt loswerden –was mir schließlich auch gelang.
Einige Kilometer später hatte ich dann den nächsten Fahrer im Blickfeld. Ich gab noch mal alles, um auch Christophe Rinero vom Team Saunier-Duval einzuholen. Auf der Zielgeraden war ich immerhin bis auf knapp 100 Meter an ihn herangekommen.
Ich habe für die 52 Kilometer durch die Bretagne 1h 05'54" gebraucht und bin 47. geworden. Damit kann ich, ganz zufrieden sein. Die Gesamtwertung ist mit dieser Etappe das erste Mal "durchgeschüttelt" worden. Die Anwärter auf den Tour-Sieg 2006 liegen jetzt vorn. Ich konnte mich im Gesamtklassement auf den 44. Platz verbessern. Gar nicht so schlecht fürs Erste!
Christian Knees ist im Team Milram der Aufsteiger des Jahres. Der 25 Jahre alte Profi aus Bornheim bei Bonn etablierte sich im neuen ProTour-Team schnell als unentbehrlicher Helfer von Alessandro Petacchi und konnte im Frühjahr bei „Rund um Köln“ seinen ersten Profisieg feiern. Danach gab Knees sein erfolgreiches Debüt beim Giro d’Italia. Jetzt tritt „der Mann mit dem starken Motor“, wie ihn sein Teamchef Gianluigi Stanga nennt, auch bei der Tour de France erstmals an. Im Tagebuch für Radsport aktiv berichtet Christian Knees täglich über seine Erlebnisse beim größten Radrennen der Welt.
Samstag Abend haben wir in Couche übernachtet. Dort gab es ein großes Dorffest mit Kirmesbuden und einem Rockkonzert – das volle Programm in voller Lautstärke. Wir hatten die Wahl zwischen Pest
Vor dem letzten Zeitfahren war ich 103., Grabschi (Ralf Grabsch) 102. Also stand ein zimmerinternes Duell an, das jeder von uns beiden gewinnen wollte. So viel Ehrgeiz muss auch nach drei Wochen Tour
Den Sturz von gestern habe ich zum Glück gut weggesteckt. Mit den Schürfwunden am Hintern war sitzen und liegen zunächst zwar nicht so angenehm, aber auf dem Rad heute war’s okay. Heute war k
Heute wartete die letzte Berg-Etappe der Tour auf uns. Jan Schaffrath, unser sportlicher Leiter, riet uns verbleibenden fünf Fahrern, einen ruhigen Tag zu machen und mit dem Gruppetto ins Ziel zu fah
Heute war eine verdammt schwere Etappe. Gleich nach wenigen Kilometern stand die Kletterpartie auf das Dach der Tour an, den Col du Galibier. Da hieß es für mich nur: festbeißen und mitfahren, so l
Alpe d’Huez, dieser Mythos der Tour, hat auch auf mich seine faszinierende Wirkung ausgeübt. Ich war so motiviert, dass ich vom Start weg die Attacken mitgegangen bin. Ich hatte mir vorgenommen, mi
Nach der gestrigen anstrengenden Etappe habe ich mich auf den Ruhetag gefreut. Einfach noch mal ein bisschen ausschlafen und locker den Tag beginnen. Aber irgendwas hatte wohl Ralf (Grabsch) „gesto
Noch immer leicht gehandicapt ging ich heute ins Rennen. Einen Sturz steckt man nämlich nicht so locker weg. Aber die Hand tat schon wesentlich weniger weh als gestern. Ich konnte wieder besser zupac
Zum Glück konnte ich zur 13. Etappe wieder an den Start gehen. Morgens schmerzte meine Hand zwar noch, aber so schnell wollte ich ja nicht aufgeben. Beim Radfahren tat sie vor allem dann weh, wenn ic
Mann, war das heut ein be.....scheidener Tag. Die ersten zehn Kilometer ging es ein wenig bergab. Wir fuhren trotz Gegenwind schon richtig schnell. Gleich von Beginn an liefen die Attacken. 13 Mann k
Gestern hatten wir ein richtig cooles Hotel. Schick ausgestattet mit allerlei Designer-Möbel. Besonders faszinierend fand ich einen Kunststoff-Stuhl aus einem Guss - der sah richtig gut aus. An e
Heute ging´s also erstmals mit einer roten Startnummer zum Start. Das war eine schöne Sache, auch wenn die ersten 20 Kilometer dann schon noch ein wenig weh taten – die Anstrengungen von gestern s
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