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03.07.2006 | Heute habe ich am Start auch einige Leute gesehen, die ich kenne. Es ist immer schön, wenn Bekannte zuschauen kommen und einem Glück wünschen. Auch diesmal war eine sehr frühe Attacke erfolgreich. Eigentlich ungewöhnlich für die Tour, wie man sich im Fahrerfeld so erzählte. Denn sonst dauert es wohl immer eine Zeit, bis sich eine Gruppe findet, die den Absprung schafft. Zu viele wollen sich auf einer Tour de France - Etappe zeigen oder sie gewinnen. Die Gruppe konnte sogar einen Vorsprung von zehn Minuten herausfahren. Erst dann griff Discovery Channel ein, um ihr Gelbes Trikot zu verteidigen.
Während der noch ruhigen Phase im Rennen blieb ein wenig Zeit für ein Pläuschchen mit Markus Fothen, meinem alten Kollegen aus U23-Nationalmannchafts-Zeiten.
Auf den letzten Kilometern mussten wir heute wirklich Schwerstarbeit leisten, um das Feld beisammen zu halten. Bis 1,5 Kilometer vor dem Ziel habe ich mein Bestes gegeben, dann bin ich raus. Als ich mich umguckte, habe ich mich gewundert, dass das Feld nur noch so klein war. Ich dachte, dass mein Tempo das Feld gesprengt hätte - den Massensturz hinter mir hatte ich gar nicht mitbekommen.
Erik war am Ende eigentlich in einer ganz guten Position, aber der Gegenwind auf der Zielgeraden war doch recht heftig. So hat es heute im Spurt nicht ganz geklappt, aber morgen ist ja wieder ein neuer Tag.
Nach dem Rennen ging’s nach Luxemburg direkt ins Hotel, das wirklich gut ist. Duschen, Massage, ein wenig ausruhen auf dem Bett, Fernsehen, um zu wissen, was in der restlichen Welt so los ist und dann natürlich Tagebuch schreiben – so sieht eigentlich jeden Abend mein „Nach-Etappen-Programm“ aus. Um 20:30 Uhr geht’s heute zum Essen, danach gönne ich mir noch mal ein bisschen Fernsehen oder eine DVD – dann ist der Tag auch schon wieder rum. Und mir bleibt noch genug Zeit mich auszuruhen, um morgen wieder fit zu sein für die nächste Etappe.
Christian Knees ist im Team Milram der Aufsteiger des Jahres. Der 25 Jahre alte Profi aus Bornheim bei Bonn etablierte sich im neuen ProTour-Team schnell als unentbehrlicher Helfer von Alessandro Petacchi und konnte im Frühjahr bei „Rund um Köln“ seinen ersten Profisieg feiern. Danach gab Knees sein erfolgreiches Debüt beim Giro d’Italia. Jetzt tritt „der Mann mit dem starken Motor“, wie ihn sein Teamchef Gianluigi Stanga nennt, auch bei der Tour de France erstmals an. Im Tagebuch für Radsport aktiv berichtet Christian Knees täglich über seine Erlebnisse beim größten Radrennen der Welt.
Samstag Abend haben wir in Couche übernachtet. Dort gab es ein großes Dorffest mit Kirmesbuden und einem Rockkonzert – das volle Programm in voller Lautstärke. Wir hatten die Wahl zwischen Pest
Vor dem letzten Zeitfahren war ich 103., Grabschi (Ralf Grabsch) 102. Also stand ein zimmerinternes Duell an, das jeder von uns beiden gewinnen wollte. So viel Ehrgeiz muss auch nach drei Wochen Tour
Den Sturz von gestern habe ich zum Glück gut weggesteckt. Mit den Schürfwunden am Hintern war sitzen und liegen zunächst zwar nicht so angenehm, aber auf dem Rad heute war’s okay. Heute war k
Heute wartete die letzte Berg-Etappe der Tour auf uns. Jan Schaffrath, unser sportlicher Leiter, riet uns verbleibenden fünf Fahrern, einen ruhigen Tag zu machen und mit dem Gruppetto ins Ziel zu fah
Heute war eine verdammt schwere Etappe. Gleich nach wenigen Kilometern stand die Kletterpartie auf das Dach der Tour an, den Col du Galibier. Da hieß es für mich nur: festbeißen und mitfahren, so l
Alpe d’Huez, dieser Mythos der Tour, hat auch auf mich seine faszinierende Wirkung ausgeübt. Ich war so motiviert, dass ich vom Start weg die Attacken mitgegangen bin. Ich hatte mir vorgenommen, mi
Nach der gestrigen anstrengenden Etappe habe ich mich auf den Ruhetag gefreut. Einfach noch mal ein bisschen ausschlafen und locker den Tag beginnen. Aber irgendwas hatte wohl Ralf (Grabsch) „gesto
Noch immer leicht gehandicapt ging ich heute ins Rennen. Einen Sturz steckt man nämlich nicht so locker weg. Aber die Hand tat schon wesentlich weniger weh als gestern. Ich konnte wieder besser zupac
Zum Glück konnte ich zur 13. Etappe wieder an den Start gehen. Morgens schmerzte meine Hand zwar noch, aber so schnell wollte ich ja nicht aufgeben. Beim Radfahren tat sie vor allem dann weh, wenn ic
Mann, war das heut ein be.....scheidener Tag. Die ersten zehn Kilometer ging es ein wenig bergab. Wir fuhren trotz Gegenwind schon richtig schnell. Gleich von Beginn an liefen die Attacken. 13 Mann k
Gestern hatten wir ein richtig cooles Hotel. Schick ausgestattet mit allerlei Designer-Möbel. Besonders faszinierend fand ich einen Kunststoff-Stuhl aus einem Guss - der sah richtig gut aus. An e
Heute ging´s also erstmals mit einer roten Startnummer zum Start. Das war eine schöne Sache, auch wenn die ersten 20 Kilometer dann schon noch ein wenig weh taten – die Anstrengungen von gestern s
22.01.2026Schiffer schlecht positioniert, aber mit guter Leistung (rsn) – Auch nach dem dritten Tag der Tour Down wartet Visma – Lease a Bike noch auf den ersten Etappensieg. Nachdem Sprinter Matthew Brennan auf dem zweiten Teilstück sich im Sprint in Tanunda n
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