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07.11.2025 | (rsn) – Am Samstag beginnt im belgischen Middelkerke die Cross-EM. German Cycling entsendet 11 Athleten und nachdem um 11:00 Uhr Nina Budde bei den Juniorinnen ihr EM-Debüt feiert, erscheint um 13:00 Uhr das größte deutsche Aufgebot an der Startlinie. Hannes Degenkolb (Heizomat – Cube) führt die fünf Fahrer mit dem Adler auf der Brust an. Der zweifache U23-Meister und Sieger vom UCI Rennen in Chemnitz (C2) vergangene Woche ist eines der Aushängeschilder der deutschen Querfeldeinszene – und eine der Hoffnungen auf eine vordere Platzierung in Middelkerke.
“Beim ersten großen internationalen Rennen dieses Jahr ist es natürlich immer schwer zu sagen, wo man steht. Aber wenn ich meine Position in der 2. Startreihe halten könnte, wäre ich auf jeden Fall erstmal zufrieden“, deutete Degenkolb gegenüber RSN den Wunsch an, sich unter den besten 15 platzieren zu wollen. “Alles was dann weiter nach vorne gehen könnte, wäre natürlich klasse“, fügte er an. Bei seiner einzigen EM-Teilnahme wurde er in Namur noch 42.; die liegt allerdings schon drei Jahre zurück.
Damals - in seiner ersten U23-Saison – kam er beim tschechischen Toi Toi Cup auf den Plätzen neun und 15 ins Ziel, dieses Jahr reichte es bei fünf Ausflügen nach Tschechien immer für die besten Zehn und dreimal fürs Podium. Dabei trat er vor allem gegen tschechische Konkurrenz, wie den vierfachen Saisonsieger Vaclav Jezek (Brilon) an, der in Belgien ebenfalls mit dabei sein wird. Die Fahrer aus dem Osten Europas finden bei der EM aber einen Kurs vor, der ihnen traditionell nicht liegt, weil sie in der Heimat keine vergleichbaren Parcours haben.
“Die Strecke ist etwas ganz Besonderes“, bestätigte auch Degenkolb kurz nach der Besichtigung am Freitagmittag. “Es gibt sehr viele Sandpassagen, die das Rennen sehr hart und technisch anspruchsvoll machen“, urteilte der 21-Jährige. Auch er hat wenig Erfahrung im Sand, in Koksijde war er noch nie, auch in Mol stand er noch nie am Start. Einzig in Zonhoven hatte Degenkolb einen Auftritt, den er im Dezember 2024 als 25. des U23-Weltcuprennens abschloss.
“Man braucht auf jeden Fall ein paar Runden, um mit der Strecke warm zu werden, vor allem weil es das erste Sandrennen diese Saison sein wird. Es wird auf jeden Fall spannend morgen“, blickte der Heizomat-Fahrer voraus. Neben ihm werden Eike Behrens, Anton Kochanowski, Silas Kuschla (alle Stevens) und Max Heiner Oertzen (Radsport Nagel) die deutschen Farben vertreten.
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