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01.11.2025 | (rsn) – Rui Costa (EF Education – EasyPost) stellt nach 19 Profijahren das Rad in die Ecke. Wie der 39-jährige Portugiese auf Instagram schrieb, sei die Lombardei-Rundfahrt am 11. Oktober sein letztes Rennen gewesen. Rui Costa feierte in seiner Karriere 33 Siege, der bedeutendste war der WM-Titel von 2013, als er sich in Florenz gegen die beiden Spanier Joaquim Rodríguez und Alejandro Valverde durchsetzte.
“Der Radsport hat mich so glücklich gemacht, aber jetzt ist es Zeit, aufzuhören“, schrieb der lange Zeit beste Portugiese im Peloton. Erst in den letzten Jahren lief ihm Joao Almeida, mit dem Rui Costa 2022 noch eine gemeinsame Saison beim UAE-Team absolvierte, diesen Rang ab.
Erstmals machte Rui Costa 2009 auf sich aufmerksam, als er im Trikot des Movistar-Vorgängers Caisse d’Epargne die Gesamtwertung der 4 Tage von Dünkirchen gewann. Es folgten unter anderem drei Etappensiege bei der Tour de France, ein Tageserfolg bei der Vuelta a Espana sowie von 2012 bis 20134 drei aufeinander folgende Gesamtsiege bei der Tour de Suisse, bei der er zudem insgesamt fünf Etappe gewann.
Sein größter Coup gelang ihm am 29. September 2013, als er in Florenz bei extremen Bedingungen mit Donner, Blitz und Regen als erster Portugiese überraschend Weltmeister wurde und dabei als das spanische Duo Rodríguez und Valverde - damals auch sein Teamkollege bei Movistar - sowie den Italiener Vincenzo Nibali hinter sich ließ.
Nach drei Jahren im Lampre-Trikot, aus dessen Konkursmasse das UAE-Team hervorging, für das er wiederum sechs Jahre fuhr, wechselte Rui Costa 2023 zum belgischen Intermarché-Rennstall. Dort gelang ihm ein beeindruckendes Comeback, nachdem er zuvor mehr als zwei Jahre ohne Sieg geblieben war. Gleich bei seinem Debüt gewann er auf Mallorca die Trofeo Calvia und ließ im Saisonverlauf weitere vier Siege folgen – einen davon auf der 15. Etappe der Vuelta a Espana, auf der er sich vor Lennard Käma durchsetzte.
Trotz der großen Erfolge verließ Rui Costa am Jahresende Intermarché – Wanty und schloss sich EF Education – EasyPost an, wo er meist in der Rolle des Helfers zu sehen war. Doch ein großer Erfolg gelang ihm auch im Trikot des US-Rennstalls, als er 2024 zum dritten Mal Portugiesischer Meister wurde und damit auf einen Titel mehr kam als im Zeitfahren, das er im Rahmen der Meisterschaften zwei Mal gewinnen konnte.
Nach seinem ersten Sieg 2010 war er wie sein Bruder Mário, der damals Dritter geworden war, bei einer Dopingkontrolle positiv auf die verbotene Substanz Methylhexanamin getestet und daraufhin vom portugiesischen Radsportverband für ein Jahr gesperrt worden. Nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA das Mittel neu einstufte, wurde die Sperre auf fünf Monate reduziert, der Zeitfahrtitel wurde ihm nicht aberkannt. Zudem erhielt er daraufhin von seinem damaligen Movistar Team einen Dreijahresvertrag.
In der abgelaufenen Saison kam Rui Costa auf 48 Renntage und verpasste im September bei der Trofeo Matteotti gegen den bei den italienischen Herbstklassikern überragenden Isaac Del Toro (UAE – Team Emirates – XRG) nur knapp seinen 34. Profisieg.
“Es ist Zeit für mich, die Menschen um mich herum zu genießen. Ich werde nun endlich die kleinen und großen Momente des Lebens erleben, die ich so oft aufgeschoben habe“, schrieb Rui Costa nun in seinem Abschiedsbeitrag auf Instagram. “Ich bin unendlich dankbar, meinen Traum gelebt zu haben. Vielen Dank an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben, und an mein Nationalteam. Es war mir eine große Ehre, unsere Flagge in der Welt zu tragen. Danke auch an alle, die mich angefeuert, unterstützt und mir beigestanden haben. Von ganzem Herzen: Danke“, fügte er abschließend an.
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