--> -->
08.07.2025 | (rsn) – Umsonst war es nicht, dass sich Emanuel Buchmann auf der 2. Etappe mit Ziel in Boulogne-sur-Mer im Finale mit mehreren steilen Hügeln ohne Zeitverlust schadlos hielt, obwohl das so gar nicht sein Terrain ist. Allerdings ist dieses Ergebnis, dass ihn zwischenzeitlich in die Top 10 der Gesamtwertung der Tour spülte, zwei Tage später nur noch halb so viel wert. Der Cofidis-Kapitän kam als Einzelkämpfer mit 1:21 Minuten Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) als 40. ins Ziel der 4. Etappe in Rouen.
In der Gesamtwertung verlor Buchmann damit 15 Plätze und wird nun auf Rang 25 geführt, 2:16 Minuten hinter dem Gelben Trikot, das Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) verteidigte, und auch mehr als eine Minute hinter den Top 10. “Ich hatte heute nicht meinen besten Tag“, räumte der 32-Jährige dann am ARD-Mikrofon auch ein und fügte erklärend an: “Vor zwei Tagen hatte ich ein deutlich besseres Gefühl an den kurzen steilen Anstiegen. Heute musste ich leider abreißen lassen.“
Wirklich überraschend kommt das nicht. “Ich freue mich auf die längeren Berge, das liegt mir besser“, sagte Buchmann. Zwar gefiel ihm nicht das Terrain, dafür fühle er sich bei Cofidis “schon sehr wohl“, beantwortete er die Frage nach seiner neuen Mannschaft. “Wir haben ein gutes Team am Start und haben es heute gut gemacht.“
Allerdings schien die Harmonie nicht ansteckend gewesen zu sein. Anders ist es zumindest schwer erklärbar, wie es mit möglichen Klassement-Ambitionen des Deutschen zusammenpasst, dass gleich zwei seiner Teamkollegen deutlich vor ihm ins Ziel kamen? Alex Aranburu und Dylan Teuns hatten ihrerseits nur knapp 40 Sekunden Rückstand auf Pogacar. Auf den Positionen 21 und 26 hatten beide aber auch zu keiner Zeit Aktien am Tagessieg.
Andererseits hat der Tour-Vierte von 2019 vielleicht auch schon andere Ideen im Kopf. Denn mit Blick auf das nun bevorstehende Zeitfahren sagte er: “Komplett rausnehmen werde ich nicht, ich werde schon versuchen, schnell zu fahren. Aber ich werde auch nicht 110 Prozent geben.“ Eine Kampfansage klingt anders. Auch der Versuch, weiteren Zeitverlust auf seine potenziellen Konkurrenten für einen Platz um Rang 10 in der Endabrechnung zu vermeiden oder gar Boden gutzumachen, ließ sich dabei nicht raushören.
“Ich fühle mich vor der diesjährigen Tour de France wirklich gut in Form“, wurde Buchmann in einer Mitteilung seines Teams unmittelbar vor dem Grand Départ zitiert. Die ersten drei Tage bestätigten das. “Was die Ziele angeht, werde ich abwarten, wie der Anfang verläuft, der sehr knifflig zu werden verspricht, und nach etwa zehn Tagen werden wir sehen, ob ich in der Lage bin, einen Platz in der Gesamtwertung anzustreben oder mein Glück mehr auf einen Etappensieg versuche.“
Es scheint fast so, als hätten Buchmann und das Team diese Entscheidung bereits vorgezogen. Allerdings dürften seine Chancen diesbezüglich nicht wirklich besser stehen. Denn die Namen der Etappensieger bei Bergankünften – und nur dort dürfte er überhaupt eine Chance haben, als Solist oder in einer kleinen Gruppe vorne anzukommen – in der Ära Pogacar/Vingegaard reduzieren sich auf wenige. Überraschungssieger sind selten geworden. So einer wäre Buchmann aber, zumal er es in seiner Karriere auf nur fünf Siege bringt, einen davon auf WorldTour-Niveau.
12.11.2025Arensman: “Letztendlich ist Radsport nur eine Nebensache“(rsn) – Bei der vergangenen Tour de France feierte Thymen Arensman (Ineos Grenadiers) die bisher größten Erfolge seiner Karriere. Aber nicht die auf der 14. Und 19. Etappe eindrucksvoll herausgef
04.11.2025Wellens erzählt von Pogacars Knieproblemen bei der Tour(rsn) – Tim Wellens hat in einem Interview mit der französischen Sporttageszeitung L´Equipe konkreter über die Schwierigkeiten von Teamkollege Tadej Pogacar in der Schlusswoche der Tour de France
11.08.2025Gianetti: “Pogacar zu sein ist schön, aber nicht einfach“(rsn) – Mauro Gianetti, der Teamchef von UAE – Emirates – XRG hat sich zum kommenden Rennkalender und zum Vuelta-Verzicht von Tadej Pogacar geäußert. Am Ende der Tour de Pologne sagte er gege
03.08.2025Liste der ausgeschiedenen Fahrerinnen / 9. Etappe(rsn) - 154 Profis aus 22 Teams sind am 26. Juli im westfranzzösischen Vannes zur 4. Tour de Frances Femmes (2.WWT) angetreten, darunter sieben Deutsche, sechs Schweizerinnen und drei Österreicheri
31.07.2025Pogacar “langweilte“ sich in der zweiten Hälfte der Tour(rsn) – Neben dem Gelben und dem Gepunkteten Trikot sicherte sich Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bei der Tour de France 2025 vier Etappensiege. Den letzten davon feierte der Slowene ab
30.07.2025Häuslicher Unfall: Vauquelin bricht sich den Knöchel(rsn) – Spätestens mit seinem siebten Platz bei der 112. Tour de France hat Kevin Vauquelin (Arkéa – B&B Hotels) auch international seinen Bekanntheitsgrad deutlich erhöht. Die Freude über das
29.07.2025Zwei Tage nach der Tour: Aldag verlässt Red Bull - Bora - hansgrohe(rsn) – Rolf Aldag und Red Bull – Bora – hansgrohe gehen ab sofort getrennte Wege. Das kündigte der deutsche WorldTour-Rennstall überraschend zwei Tage nach Ende der Tour de France an, bei der
28.07.2025Lipowitz: “Manchmal ist der Sportchef nicht glücklich mit mir“(rsn) - Nur Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) konnte in den Bergen der Tour de France ansatzweise mit Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) und dem Zweitplat
28.07.2025Im Überblick: Alle Gelbe Karten bei der 112. Tour de France(rsn) – Drei Tage hat es gedauert, bis die UCI-Jury bei der Tour de France 2025 zum ersten Mal hart durchgegriffen und Gelbe Karten verteilt hat: Im Sturzchaos von Dünkirchen bestraften die Kommiss
28.07.2025Angst, natürlicher Schwund und finanzielle Ungleichheit(rsn) – Die Tinte in den Radsport-Geschichtsbüchern ist gerade erst getrocknet: Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) hat bei der Tour de France 2025 im direkten Duell mit seinem großen Widersa
28.07.2025Vingegaards “merkwürdige Tour“ endet auf Platz zwei(rsn) – Das große Ziel hat Visma – Lease a Bike bei dieser Tour de France verfehlt. Jonas Vingegaard musste in Paris mit der zweiten Stufe auf dem Podium vorliebnehmen, der ewige Rivale Tadej Po
28.07.2025Montmartre wirklich einmalig? Prudhomme zieht Tourmalet-Vergleiche(rsn) – Es sollte etwas Besonderes werden. Immerhin gab es ja auch einen runden Geburtstag zu feiern. Vor 50 Jahren endete die Tour de France erstmals in Paris auf den Champs-Élysées, Ex-Telekom-T
31.12.2025Hollmann gibt jeden Tag sein Bestes, um wieder fit zu werden (rsn) – Mehr als sieben Monate nach seinem schlimmen Sturz beim Giro d’Italia, bei dem er auf der 6. Etappe gegen ein Verkehrsschild geprallt war und sich den Arm und das Becken gebrochen hatte, t
31.12.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Männer 2025 (rsn) – Es ist inzwischen RSN-Tradition. Und auch wenn sich mit Christoph Adamietz der Vater der Idee vor einem Jahr aus unserem Autoren-Team verabschiedet hat, so soll diese Tradition fortgesetzt w
31.12.2025Lipowitz: “Meine Werte waren bei Dauphiné besser als in der Tour“ (rsn) – Erleichtert wirkt Florian Lipowitz, als er am späten Nachmittag des 10. Dezember die Halle der Central Studios in Binissalem auf Mallorca verlässt. In den letzten drei Stunden musste der 2
31.12.2025Pogacar beendet ein weiteres Jahr der Superlative (rsn) – Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) war – mal wieder – der überragende Fahrer der Saison. Der Slowene gewann im Sommer zum vierten Mal die Tour de France und verteidigte im Herbst
31.12.2025Edmondson hängt zum Jahresende das Rad an den Nagel (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
31.12.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Frauen 2025 (rsn) – Seit dem Jahr 2013 blicken wir am Ende der Straßenradsaison neben der Jahresrangliste der Männer auch auf das Jahr der Frauen mit entsprechendem RSN-Ranking zurück. Berücksichtigt werden
31.12.2025Reusser in neuen Sphären: “Glück ist Realität minus Erwartung“ (rsn) – Mehr als doppelt so viele Punkte wie die nun zweitplatzierte Vorjahresgewinnerin Elise Chabbey (FDJ – Suez): Marlen Reusser (Movistar) war 2025 die unangefochtene Nummer 1 im RSN-Jahresran
31.12.2025Die Strassacker-Trophäe zur RSN-Jahresrangliste 2025 (rsn) – Seit inzwischen 18 Jahren blicken wir von radsport-news.com in Form unserer RSN-Jahresrangliste auf die Saison der Radprofis aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz zurück u
30.12.2025Die Trikots der WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) - Wie sieht das Peloton 2026 aus? Welche Farben werden in der kommenden Saison vorherrschend sein? Nach und nach stellen die WorldTour-Rennställe ihre Trikots für das neue Jahr vor - den Anfan
30.12.2025Van Aert: Cross-WM nur bei Chance auf den Titel (rsn) – Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) wird kurz vor den Belgischen Cross-Meisterschaften über einen möglichen WM-Start entscheiden. Das bestätigte sein Trainer Mathieu Heijboer gegenübe
30.12.2025Del Grosso wird in Diegem zum ´Mini-Mathieu´ (rsn) – Das Trikot des Niederländischen Meisters mit dem Sponsorennamen Alpecin in großen Lettern auf der Brust, dazu die oft verpönte weiße Rennhose: Diese Beschreibung trifft in diesem Crosswi
30.12.2025Pieterse bleibt in Diegem trotz Platten vor Schreiber (rsn) – Fünfmal startete Puck Pieterse (Fenix – Deceuninck) in dieser Crosssaison – jedesmal in Weltcuprennen, bei denen die Niederländerin jeweils unter die besten Fünf kam. Gleich bei ihrem