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18.07.2025 | (rsn) - Auf der 13. Tour-Etappe geht es erneut bergauf, doch diesmal ohne Taktikspielchen und Attacken, der Gegner ist diesmal die Uhr. Das zweite Zeitfahren dieser 112. Tour de France beginnt in Loudenvielle und endet nach 10,9 Kilometern auf der steilen Landebahn des Altiports von Peyragudes, einem Ort, der nicht nur Radprofis, sondern einst auch James Bond ins Schwitzen brachte.
Die Strecke gönnt den Fahrern anfangs immerhin drei flache Kilometer. Doch danach ist Schluss mit Einrollen. Ab dem Dorf Armenteule geht es fast nur noch nach oben, im Schnitt mit knapp acht Prozent, an manchen Stellen sogar deutlich zweistellig. Es könnte schwierig werden, einen Rhythmus zu finden, da sich steilere und flachere Passagen recht unregelmäßig abwechseln. Der Kurs hat relativ wenige Kurven, dafür lange Sichtachsen, auf denen man den Vordermann stets vor Augen hat - ein psychologischer Faktor, der nicht zu unterschätzen ist.
Auch die Wahl des Materials wird an diesem Tag entscheidend. Im steilen Streckenteil ist natürlich das Bergrad die richtige Wahl, es müssen aber immerhin drei flache Kilometer absolviert werden. Wegen der Kürze der Etappe und speziell des Flachstücks dürfte sich ein Radwechsel kaum rentieren. Für die Fahrer, die heute nichts zu verlieren haben, wird es auch kein Spaziergang, auch wenn die Karenzzeit in Zeitfahren immer recht großzügig bemessen ist.
Dieses Bergzeitfahren wird weiteren Aufschluss darüber geben, wie es um die Form der Favoriten bestellt ist. Es wird aber vielleicht weniger entscheidend für die Gesamtwertung ist, als es das Profil vermuten lässt. Die Abstände dürften sich nämlich in Grenzen halten, solange niemand komplett einbricht..
Die Streckenkarte der 13. Etappe | Grafik: ASO
Startzeit: 13:10 Uhr
Zielzeit: 17:31 Uhr
Bergwertungen:
Peyragudes (Kat. 1, Kilometer 10,9)
Das Streckenprofil der 13. Etappe | Grafik: ASO
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