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24.03.2025 | (rsn) – Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) hat sich bei seinem Sturz auf der 5. Etappe von Paris-Nizza schlimmer verletzt als bisher bekannt war. Wie der Däne nun selber gegenüber der Zeitung B.T. mitteilte, habe er sich neben der Handprellung auch noch eine Gehirnerschütterung zugezogen. Darüber hatte sein Team bisher nicht berichtet.
“Nach dem Unfall war mir schwindelig und nach der Etappe war mir sehr übel und ich war unglaublich müde, das hielt viele Tage an“, sagte Vingegaard in einem Interview mit der dänischen Zeitung. Der 28-Jährige konnte nach dem Sturz, der ihn das Gelbe Trikot kostete, nicht mehr zur 6. Etappe antreten und musste danach auch noch seinen geplanten Start bei der Katalonien-Rundfahrt (24. – 30. März) absagen.
“Das ist umso ärgerlicher, denn ich hatte mich sehr auf dieses Rennen gefreut“, fügte er an. Die spanische WorldTour-Rundfahrt war ursprünglich als sein letztes Rennen vor dem Critérium du Dauphiné im Juni vorgesehen. Ob Vingegaard nun seinen Plan den Umständen anpassen wird, steht noch nicht fest.
“Wir werden es Tag für Tag angehen und den Genesungsverlauf darüber entscheiden lassen, ob wir Änderungen oder Ergänzungen an meinem Programm vornehmen müssen“, sagte Vingegaard, der am 20. März erstmals seit seinem Sturz wieder trainierte. “Ich lasse es noch sehr ruhig angehen. Ich bin froh, wieder auf dem Rad zu sitzen, auch wenn es aufgrund meiner Gehirnerschütterung, die viel Ruhe erforderte, etwas länger gedauert hat, als erhofft“, fügte er an.
Zumindest mit seiner Form bei Paris-Nizza zeigte sich der zweimalige Tour-de-France-Gewinner sehr zufrieden. “Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich das Führungstrikot bis Nizza hätte behalten können“, sagte Vingegaard, der mit fünf Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Matteo Jorgenson das fünfte Teilstück in Angriff genommen hatte.
Am Ende des Tages lag er 22 Sekunden hinter dem US-Amerikaner, dem schließlich die souveräne Titelverteidigung vor Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) gelang.
Visma-Sportdirektor Frans Maassen wiederum erklärte gegenüber dem Radsportportal feltet.dk, dass Vingegaard durch den Sturz “neun Trainingstage verloren“ habe. Man habe dem Fahrer bei einem Gespräch mehrere Optionen aufgezeigt, wie es nun weitergehen könne. “Wir wollten nach dem Unfall noch keine sofortige Entscheidung treffen, obwohl wir es hätten tun können. Wir denken aber, dass es für alle besser ist, noch einmal darüber nachzudenken. Wir werden in den nächsten Wochen eine endgültige Entscheidung treffen“, kündigte Maassen an.
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