Starkes Saisondebüt im Oman

Soudal-Neuzugang Paret-Peintre: “Muss noch viel lernen“

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Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

13.02.2025  |  (rsn) – Mit seinem Etappensieg am Green Mountain und dem daraus resultierenden zweiten Gesamtrang bei der Tour of Oman hat Valentin Paret-Peintre gleich bei seinem Debüt für Soudal – Quick-Step seine Qualitäten bewiesen. Der 24-jährige Franzose, der auf der 10. Etappe des Giro d’Italia 2024 seinen ersten Profisieg gefeiert hatte, wurde im Winter von dem belgischen Team vor allem als Berghelfer für Remco Evenepoel verpflichtet.

Da der Belgier nach seinem schlimmen Trainingsunfall Anfang Dezember aber lange ausfallen wird, dürfte der jüngere Bruder von Aurélien Paret-Peintre zumindest im ersten Teil der Saison mehr Freiheiten erhalten. Gleich die erste Chance konnte Paret-Peintre eindrucksvoll nutzen. Dennoch zeigte sich der Soudal-Neuzugang im Gespräch mit Wielerflits mit Blick auf weitergehende Ambitionen zurückhaltend.

“Ich kenne die Geschichte meines neuen Teams, sie sind Ikonen im Peloton. Deshalb werde ich Mikel Landa beim Tirreno-Adriatico, der Katalonien-Rundfahrt und dem Giro d'Italia unterstützen“, kündigte der 52 Kilogramm leichte Kletterer an. “Mir ist klar, dass ich noch viel lernen muss, um künftig in der Gesamtwertung der großen Rundfahrten ganz vorn mitzufahren.“

Im Oman gelang ihm das bereits: Zum Gesamtsieg, den sich der acht Jahre ältere Adam Yates (UAE Team Emirates – XRG) sicherte, fehlten ihm nur sechs Sekunden. Allerdings führte die Rundfahrt nur über fünf Etappen – weshalb Paret-Peintre mit Blick auf die dreiwöchigen Rundfahrten seine Ziele niedriger setzte: “Ich kann manchmal auf Etappensieg fahren, aber ohne zu viel Druck.“

Da noch unklar ist, wann der verletzte Evenepoel wieder ins Feld zurückkehren wird – sein Comeback plant der 25-Jährige für die Ardennenklassiker im April –, ist auch noch offen, wann Paret-Peintre erstmals gemeinsam mit dem Doppel-Olympiasieger ein Rennen wird bestreiten können.

Sollte Evenepoel wie vorgesehen die Tour de France fahren, dürfte sein neuer Teamkollege mit zur Helferriege gehören, auch wenn Paret-Peintre einschränkend anfügte: “Viel wird davon abhängen, wie ich mich nach dem Giro fühle. Dann werden wir entscheiden, ob ich zur Tour antrete oder nicht. Remco verdient nur die besten Leute um sich herum.“

Von seinem Kapitän jedenfalls zeigte er sich sehr angetan. “Ich habe ihn bereits bei den Teamtagen in Belgien getroffen und er ist ein Kracher. Ich würde sehr gern mit ihm fahren, aber ob es schon dieses Jahr sein wird, weiß ich nicht“, so Paret-Peintre.

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