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Engelhardt und Brenner im Oman stark

Ausreißer Vervaeke rettet sich an den Yitti Hills ins Ziel

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Ausreißer Vervaeke rettet sich an den Yitti Hills ins Ziel"
Louis Vervaeke (Soudal – Quick-Step) hat die 2. Etappe der Tour of Oman gewonnen. | Foto: Cor Vos

09.02.2025  |  (rsn) - Louis Vervaeke (Soudal – Quick-Step) hat dem Feld auf der 3. Etappe der Oman-Rundfahrt (2.Pro) ein Schnippchen geschlagen. Der 31-jährige Belgier rettete sich aus einer kleinen Ausreißergruppe heraus, zu der er erst zur Rennhälfte aufgeschlossen hatte, vor den Verfolgern ins Ziel an den Yitti Hills und sicherte sich nach 203 Kilometern seinen ersten Profisieg mit zwei Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Valentin Paret-Peintre.

Der Franzose entschied den Sprint einer sieben Fahrer starken Gruppe vor dem US-Amerikaner Sean Flynn (Picnic – PostNL) und den beiden Deutschen Felix Engelhardt (Jayco – AlUla) und Marco Brenner (Tudor) für sich.

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Das Septett hatte sich am Schlussanstieg aus einer knapp 30 Fahrer starken Gruppe abgesetzt, Vervaeke aber nicht mehr abfangen können. Der Etappengewinner, der zum Auftakt zeitgleich mit dem Sieger Olav Kooij (Visma – Lease a Bike) angekommen war, übernahm das Führungstrikot vom Niederländer und führt das Klassement nun mit sechs Sekunden Vorsprung auf Paret-Peintre an. Brenner und Engelhardt folgen wie drei weitere Fahrer mit jeweils zwölf Sekunden Rückstand auf den Plätzen vier und fünf.

“Für mich ist das ein wunderschöner Tag. Es ist ein unglaubliches Gefühl, meinen ersten Sieg als Profi zu holen. Ich war in der Vergangenheit schon mehrmals nah dran und es nun endlich geschafft zu haben, macht mich sehr stolz“, kommentierte Vervaeke seinen Coup. “Auf den letzten zehn Kilometern war ich am Ende, aber ich dachte immer an meine Familie und fand dann wieder die Kraft, weiterzumachen und bis zum Ende mein Bestes zu geben.“

Neuzugang Paret-Peintre verpasste zwar seinen ersten Sieg für Soudal – Quick-Step, brachte sich aber im Kampf um den Gesamtsieger in eine ausgezeichnete Position. Vervaeke dagegen meldete keine Klassementambitionen an. “Von morgen an fokussieren wir uns mit Valentin und Mauri (Vansevenant) auf die Gesamtwertung“, kündigte er an.

Das Streckenprofil der 2. Etappe der Tour of Oman | Foto: Veranstalter

Vervaeke war mit Xabier Azparren (Q36.5) 104 Kilometer vor dem Ziel zum Ausreißerquartett Magnus Kulset (Uno-X Mobility), Rodrigo Alvarez (Burgos – Burpellet – BH), Kane Richards (Roojai Insurance) und Mohammed Al-Wahibi (Nationalmannschaft Oman) vorgefahren, ehe sich die Gruppe an der Jabal Road rund 50 Kilometer vor dem Ziel teilte. Dort ließen Vervaeke, Azparren und Kulset ihre Begleiter stehen.

Das Trio ging mit drei Minuten Vorsprung auf die letzten 16 Kilometer, auf denen allerdings drei Anstiege warteten. Zehn Kilometer vor dem Ziel schüttelte Vervaeke seine Begleiter ab und nahm mit einer Minute Vorsprung den knapp zwei Kilometer langen Schlussanstieg in Angriff, wo er sich knapp vor den Verfolgern behauptete.

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