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18.09.2021 | (rsn) – Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal) hat eine Woche nach seinem Auftaktsieg in der Ethias Cross-Serie auch das zweite Rennen des Wettbewerbs gewonnen. Auf dem schweren Kurs von Beringen setzte er sich vor Lars van der Haar (Telenet – Baloise Lions) und Daan Soete (Deschacht – Hens Maes) durch. Bei den Frauen startete Yara Kastelijn (Iko – Crelan) mit einem Sieg in die Saison. Sie verwies Shirin van Anrooij (Telenet – Baloise Lions) und die Siegerin des ersten Laufes, Denise Betsema (Pauwels Sauzen – Bingoal), auf die weiteren Plätze.
Bei den Männern war das Rennen deutlich spannender als in der Vorwoche. Iserbyt hatte zu Beginn des Wettkampfs Probleme mit der Strecke. "Meine Abfahrten waren nicht super. Ich wollte kein Risiko eingehen, es war gefährlich", so der Europameister im Flash-Interview. Erst zur Rennmitte setzte er sich mit Toon Aerts (Telenet – Baloise Lions) aus einer größeren Favoritengruppe ab. Aerts fiel allerdings wegen eines Vorderradschadens in einer Abfahrt weit zurück.
Pech hatte ebenfalls Lars van der Haar (Telenet – Baloise Lions), der mit dem Arm an einem Streckenbegrenzungspfahl hängenblieb und sich die Schulter dabei auskugelte. Er verarztete die Verletzung selbst und setzte das Rennen fort. "Ich hatte danach keine Probleme mehr, aber werde es vermutlich bald spüren", kommentierte er die Blessur trocken. Der Niederländer legte daraufhin eine bemerkenswerte Verfolgungsjagd hin, hängte in der achten von zehn Runden mit einem Zwischensprint am Berg sogar Soete und Laurens Sweeck (Pauwels Sauzen – Bingoal) im Kampf um Platz 2 ab. Van der Haar verkürzte seinen Rückstand auf den Führenden in kürzester Zeit auf sieben Sekunden.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal so nah rankomme. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Form und hätte nicht gedacht, jetzt schon so gut mitfahren zu können", zeigte sich van der Haar zufrieden.
Iserbyt aber erkannte die Gefahr und war in der Lage das Tempo zu erhöhen und den Vorsprung wieder auszubauen. "Als Lars so fünf Sekunden hinter mir lag, habe ich das Tempo erhöht. Davor hatte ich mein Rennen ein wenig eingeteilt", blickte er zurück. "Ich habe jetzt zwei Rennen und zwei Siege. Das Gefühl war heute besser als letzte Woche, aber wenn man gewinnt ist das Gefühl sowieso egal", fügte er hinzu.
Im Hintergrund kehrte Aerts zum Duo, das um Platz zwei kämpfte, zurück. Kurz darauf fiel er mit einem erneuten Platten aber wieder zurück. "Ich muss heute nicht auf die Position gucken, sondern auf das Gefühl. Das war heute viel besser. Ich hatte gehofft, noch um Platz drei mitfahren zu können, aber dann kam gleich der zweite Platten dazu", erzählte der Belgier.
Den dritten Platz sicherte sich Soete mit einem Angriff in der letzten halben Runde. Marcel Meisen (Alpecin – Fenix) wurde zwar als Teilnehmer gemeldet, der Stolberger trat aber nicht an. Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Bingoal) fiel früh mit einem Schaltungsschaden aus. Insgesamt beendeten nur 14 Fahrer das Rennen in der gleichen Runde.
Das Ergebnis:
1. Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal)
2. Lars van der Haar (Telenet – Baloise Lions)
3. Daan Soete (Deschacht – Hens Maes)
4. Laurens Sweeck (Pauwels Sauzen – Bingoal)
5. Toon Aerts (Telenet – Baloise Lions)
6. Jens Adams (Hollebeekhoeve)
7. Wietse Meeussen (Pauwels Sauzen – Bingoal)
8. Pim Ronhaar (Telenet – Baloise Lions)
9. Lander Loockx (Deschacht – Hens Maes)
10. Toon Vandebosch (Pauwels Sauzen – Bingoal)
Frauen
Bei den Frauen war das Rennen deutlich weniger spannend. Kastelijn war von Beginn bis Ende die stärkste Fahrerin und legte bereits ab der 1. Runde ein langes Solo hin. Damit meldete sich die Europameisterin von 2019 nach einer schwächeren Saison 2020/21 mit einem Sieg zurück.
Van Anrooij und Betsema verfolgten ihre Landsfrau in erster Instanz gemeinsam, in der dritten Runde musste die Vorjahressiegerin die erst 19-Jährige allerdings fahren lassen. Auf den folgenden Plätzen lagen Fem van Empel (Pauwels Sauzen – Bingoal) und Aniek van Alphen (777), die vergangene Woche noch hinter Betsema die Podiumsplätze belegt hatten. Mit Ceylin del Carmen Alvarado (Alpecin – Fenix), Lucinda Brand (Telenet – Baloise Lions) und Annemarie Worst (777) standen die drei besten Athletinnen der letzten beiden Jahre nicht am Start.
Das Ergebnis:
1. Yara Kastelijn (Iko – Crelan)
2. Shirin van Anrooi (Telenet – Baloise Lions)
3. Denise Betsema (Pauwels Sauzen – Bingoal)
4. Fem van Empel (Pauwels Sauzen – Bingoal)
5. Aniek van Alphen (777)
6. Alicia Franck (Proximus - Alphamotorhomes)
7. Maud Kaptheijns (Deschacht – Hens Maes)
8. Anna Kay (Starcasino)
9. Karen Verhestraeten (Iko – Crelan)
10. Marthe Truyen (Telenet – Baloise Lions)
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