Spanier erholt sich nur langsam von Sturzverletzungen

Verstärkt Soler ab 2022 die Helferriege von Tour-Sieger Pogacar?

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Marc Soler (Movistar) | Foto: Cor Vos

21.07.2021  |  (rsn) - Nach seinem Sturz zum Auftakt der Tour de France, bei dem er sich Frakturen in beiden Ellbogen zuzog, erholt sich Marc Soler nur langsam von den Folgen. “Ich trainiere schon seiteiniger Zeit auf der Rolle, habe aber hauptsächlich Muskelübungen gemacht. Ich laufe auch viel“, berichtete der Spanier im BiciEscapa Podcast.

Soler war wie viele andere Fahrer auch bei dem ersten der beiden Massenstürze der 1. Etappe zu Boden gegangen. Ausgelöst wurde der spektakuläre Unfall durch eine leichtsinnige Zuschauerin, die beim Vorbeifahren des Feldes ein Pappschild in die Kamera hielt.

Nach dem Sturz kam der 27-Jährige zwar noch ins Ziel, musste danach aber das Rennen aufgeben. Zwar war keine Operation erforderlich, damals jedoch wurde bereits eine mindestens vierwöchige Pause angekündigt. Soler hatte danach im Interview mit der Zeitung La Vanguardia mitgeteilt, sich rechtliche Schritte gegen die Zuschauerin vorzubehalten. Der Rundfahrtspezialist musste zuvor bereits den Giro d’Italia wegen eines Sturzes auf der 12. Etappe beenden.

Wann Soler wieder ins Feld zurückkehren wird, steht nicht fest. Offen ist auch, ob er nach Ablauf seines Vertrags auch 2022 im Movistar-Trikot unterwegs sein wird. Spanische Medien berichteten bereits über einen bevorstehenden Wechsel zum UAE Team Emirates von Tour-Sieger Tadej Pogacar.

“Dazu kann ich jetzt nichts Konkretes sagen“, erklärte Soler mit Verweis auf das Datum 1. August - erst ab diesem Tag dürfen Wechsel offiziell bekanntgegeben werden. “Es gibt mehrere Optionen, einschließlich einer Verlängerung bei Movistar. Es stimmt, dass sich die Tür (zu einem Wechsel, d. Red.) in diesem Jahr ein wenig mehr geöffnet hat, ich schließe keine Option aus.“

Soler wurde 2015 Profi bei Movistar und feierte in seinen bisher sieben Jahren beim Rennstall von Manager Eusebio Unzue zwar nur fünf Siege - die aber waren sämtlich hochkarätig. Vor drei Jahren etwa gewann er die Fernfahrt Paris-Nizza, im vergangenen Herbst sicherte er sich eine Etappe der Spanien-Rundfahrt.

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