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02.01.2020 | (rsn) – Marcel Meisen (Alpecin – Fenix) und Christine Majerus (Boels Dolmans) sind die Sieger der dritten und letzten Runde der EKZ CrossTour in der Schweiz. Mit ihrem Erfolg in Meilen sicherten sie sich auch den Gesamtsieg bei den Elitemännern und den Elitefrauen.
Zum vierten Mal fand am Zürichsee das Finale der EKZ CrossTour statt. Nur unweit des WM-Austragungsortes Dübendorf am Fuße des Pfannenstiels gelegen, der durch das Weltcuprennen Zürich Metzgete bekannt wurde, feierte der Deutsche Meister seinen ersten Erfolg des neuen Jahres. Meisen gewann das Eliterennen der Männer vor seinem niederländischen Teamkollegen David van der Poel (beide Alpecin – Fenix / + 0:14). Dritter wurde der Schweizer Lars Forster (Scott SRAM) vor seinem Landsmann Timon Ruegg (Swiss Racing Academy). Sascha Weber belegte als zweitbester deutscher Fahrer Rang fünf.
"Mit einem Sieg hatte ich nicht wirklich gerechnet, aber mit dem Sturz von Forster habe ich Lunte gerochen und nochmals alles gegeben", erklärte Meisen in der Pressemeldung der EKZ CrossTour. Lange Zeit lag er nur an der dritten Stelle hinter dem führenden Schweizer und van der Poel. Im Finale mobilisierte Meisen dann noch alle seine Kräfte und flog an seinem niederländischen Teamkollegen vorbei zum Sieg.
Damit feierte Meisen seinen zweiten Erfolg bei der aktuellen Ausgabe der EKZ Tour und krönte sich somit noch zum Gesamtsieger. Vier Punkte Vorsprung reichten ihm zum Titel, den er sich vor dem Spanier Felipe Orts holte. Dritter wurde der Belgier Dieter Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Bingoal) mit einem Rückstand von zehn Zählern. Der Belgier als auch der Spanier hatten aber im Gegensatz zu Meisen alle drei Rennen bestritten, trotzdem reichten dem Deutschen seine beiden Tagessiege zum Gesamterfolg.
Bei den Frauen gab es durch Christine Majerus (Boels Dolmans) einen Luxemburger Erfolg. Die 32-Jährige gewann mit einem Vorsprung von acht Sekunden vor der Schweizer Lokalmatadorin Nicole Koller (Möbel Märki). Dritte wurde die Französin Caroline Mani (Pactimo) vor der Niederländerin Pauliena Rooijakkers (CCC Liv). Starke Fünfte wurde die Deutsche Elisabeth Brandau (Radon EBE). Die einzige österreichische Teilnehmerin, Nadja Heigl (KTM Alchemist), und landete als Siebte noch vor Ex-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot (Canyon -SRAM), die Elfte wurde. Wie Meisen reichten auch Majerus zwei Teilnahmen mit zwei Siegen zum Erfolg in der Gesamtwertung.
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