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01.12.2019 | (rsn) - Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) hat auch im neunten Cross-Einsatz in dieser Saison seine weiße Weste behalten. Nachdem er bereits gestern in Kortrijk die Premiere des Urban Cross gewonnen hatte, ließ der Weltmeister auch am Sonntag beim Zilvermeercross den Konkurrenten keine Chance und kam als Solist vor zwei seiner Teamkollegen ins Ziel: hinter Tom Meeusen belegte van der Poels älterer Bruder David Rang drei. radsport-news.com hatte zunächst ein falsche Ergebnis veröffentlicht und David van der Poel auf Platz zwei gemneldet. Wir entschuldigen uns dafür!
So lief das Rennen:
Auf dem sandigen Parcours zogen die van der Poel-Brüder gleich vom Start weg nach vorn, doch dauerte es bis zur zweiten von neun Runden, ehe sich nach einer Tempoverschärfung von David eine kleine Spitzengruppe formierte, der neben den beiden Niederländern noch Teamkollege Meeusen, Wietse Bosmans sowie Jim Aernouts (Telenet Baloise Lions) angehörten.
In einer der technischen Passagen um den See von Mol herum testete Mathieu van der Poel die Konkurrenz ein erstes Mal, ehe er auf der vierten Runde gemeinsam mit seinem Bruder die Gegner abschüttelte. Der Europa- und Weltmeister war auch an diesem Sonntag der deutlich stärkste Fahrer im Feld und erlaubte David, in seinem Windschatten Kräfte zu sparen. Der war aber sichtlich am Ende seiner Möglichkeiten, so dass die bereits abgehängten Fahrer auf der Schlussrunde wieder aufschließen konnten.
Für Mathieu van der Poel erwies sich aber weder das noch ein Sturz im Sand als Problem. Mit einem entschlossenen späten Antritt ließ er seinen erschöpften Bruder, Meussen sowie Thijs Aerts (Telenet Baloise Lions), der schließlich Vierter wurde, hinter sich und fuhr ungefährdet seinem neunten Sieg im neunten Rennen entgegen. Hinter ihm komplettierten Meussen und David van der Poel das Corendon-Circus-Podium.
Endstand:
1. Mathieu van der Poel (Corendon - Circus)
2. Tom Meeusen (Corendon - Circus) +0:05
3. David van der Poel (Corendon - Circus) +0:14
4. Thijs Aerts (Telenet Baloise Lions) +0:20
5. Wietse Bosmans +0:35
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