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04.11.2018 | (rsn) - Wenn am heutigen Nachmittag bei den Cross-Europameisterschaften im niederländischen s-Hertogenbosch um Medaillen gekämpft wird, gehören Weltmeister Wout Van Aert und Titelverteidiger Mathieu van der Poel zu den Titelanwärtern. Bei der Generalprobe am Donnerstag lief es für die beiden überragenden Cross-Spezialisten der vergangenen Jahre allerdings nicht nach Wunsch.
Van der Poel, der bisher erfolgreichste Fahrer der noch jungen Saison, kam beim Koppenbergcross nicht über Rang 21 hinaus, für Van Aert reichte es immerhin zum dritten Platz hinter Toon Aerts und Michael Vanthourenhout. Der Belgier konnte etwas überraschend seinen Landsleuten bei der letzten Überquerung des berühmten Koppenbergs nicht folgen.
Dafür hatte Van Aert allerdings eine nachvollziehbare Erklärung parat, denn mittlerweile hat er zehn Kilogramm zugelegt, wie der 24-Jährige zu Het Nieuwsblad sagte. "Mein Fettanteil ist so niedrig wie früher. Aber in den vergangenen Jahren hatte ich viel weniger Muskeln. Auf dem Koppenberg musste ich mit Jungs gehen, die viel leichter sind als ich.“
Die Muskeln hat sich Van Aert für die Straßensaison antrainiert, um vor allem bei den Frühjahrsklassikern bei den Besten mithalten zu können. Platz drei bei Strade Bianche, Rang neun bei der Flandern-Rundfahrt sowie Dreizehnter bei Paris-Roubaix waren die Ergebnisse, die dabei heraussprangen. “Ich lege schnell an Muskelmasse zu und habe Probleme, das unter Kontrolle zu halten. Die Erklärung? Meine Saison als Straßenfahrer. Ich sehe keinen anderen Grund.“
Obwohl er auch in diesem Winter im Gelände unterwegs sein wird und sein großes Ziel die Titelverteidigung bei den Weltmeisterschaften sein wird, sieht Van Aert keine Veranlassung, nun wieder Gewicht zu reduzieren. "Zum Glück sind die meisten Kurse der Cross-Saison flach, und dabei ist es nur von Vorteil, über mehr Power zu verfügen“, betonte er.
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