Vertragsverlängerung für Kittels verletzten Anfahrer

Katusha-Alpecin steht weiter hinter Haller

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Katusha-Alpecin steht weiter hinter Haller"
Marco Haller steht vor einem weiteren Jahr bei Katusha-Alpecin | Foto: Cor Vos

27.07.2018  |  (rsn) - Nach seinem schweren Trainingssturz im April in seiner Heimat Kärnten arbeitet Marco Haller (Katusha-Alpecin) noch immer hart an seinem Comeback . Die Rückkehr in das Peloton erhoffte er sich für Oktober, wie Haller radsport-news.at im Rahmen der Österreich Rundfahrt verriet, die er als Gast besuchte.

In der letzten Woche befand er sich bei der Tour de France für Sponsorentätigkeiten und um wohl mit dem Team um seine Zukunft zu sprechen, denn Hallers Vertrag läuft gegen Ende des Jahres aus. In einer Presseaussendung ließ das Team Katusha-Alpecin aber wissen, dass man weiter auf den 27-jährigen Sprinter setze.

"Marco ist nun schon seit sieben Jahren bei unserer Mannschaft. Er ist mit uns zum Profi geworden und wird immer ein wichtiger Fahrer für uns sein, sowohl in als auch abseits der Rennen. Wir glauben an ihn, denn genau in so schwierigen Momenten im Leben und in der Karriere muss er wissen, dass das Team hinter ihm steht", erklärte General Manager José Azevedo.

Die Equipe mit der Schweizer Lizenz hat laut dem Portugiesen aber nicht nur als Dank für die bisherigen Leistungen den Vertrag mit Haller verlängert. "Er ist ein wichtiger Fahrer für uns, speziell in den Massensprints für Marcel Kittel. Marco ist der Anführer unseres Sprintzugs. Und er ist ein Vorbild für alle jungen Fahrer in der Mannschaft, ein Profi, der immer eine gute Einstellung mitbringt“, sagte er.

Während der medizinischen Behandlungen war das Team immer in engen Kontakt mit dem Kärntner und dieser bestätigte gegenüber radsport-news.at auch die Unterstützung von Seiten Katushas. "Wir hatten niemals Zweifel nach seinem Crash. Heuer erwarten wir uns keine Ergebnisse mehr, aber er hat unser vollstes Vertrauen und bekam deshalb die Vertragsverlängerung für ein weiteres Jahr", berichtete Azevedo.

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