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01.03.2015 | (rsn) - Eigentlich ist der GP Lugano Città di Lugano (1.HC) mit seinen zahlreichen Anstiegen alles andere als ein sprinterfreundliches Rennen. Nicht umsonst findet man ind er Siegerliste Namen wie den von Paolo Bettini, Rémi Pauriol oder auch Ivan Basso (Tinkoff-Saxo), der 2011 den Schweier Saisonauftakt für sich entscheiden konnte - und der diesmal übrigens auf Rang 17 landete.
Doch am Sonntag ließ sich Niccolo Bonifazio (Lampre-Merida) in den Anstiegen des 34 Kilometer langen Rundkurses nicht abschütteln und feierte nach 184 Kilometern im Sprint einer 17-köpfigen Spitzengruppe seinen ersten Saisonsieg.
„Ich bin sehr glücklich über diesen Erfolg, da das hier ein richtig anspruchsvolles Rennen ist. Dass ich nun in richtig guter Form bin habe ich denke ich gezeigt, da ich in den Anstiegen mithalten konnte", sagte der 21-jährige Bonifazio, nachdem er den Sprint von seinem erfahren polnischen Teamkollegen Przemyslaw Niemiec lanciert bekommen und seine Landsleuten Francesco Gavazzi (Southeast) und Matteo Montaguti (Ag2r) auf die Plätze verwiesen hatte.
Die Plätze vier und fünf gingen an den Dänen Rasmus Guldhammer und Linus Gerdemann (beide Cult Energy), der sein bisher bestes Ergebnis in dieser saison einfuhr. Der 32 Jahre alte Deutsche wusste im Tessin zu überzeugen und hatte das Finale mit einer späten Attacke geprägt.
„Die Jungs sind stark gefahren, so kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir waren jetzt schon mehrmals nahe dran am Podium, das ist schon etwas frustrierend. Ich bin mir aber sicher, dass der Knoten bald platzen wird"; sagte Gerdemanns Sportlicher Leiter Michael Skelde zum Auftritt seiner Fahrer.
Lange Zeit wurde das Geschehen durch eine 17 Fahrer starke Spitzengruppe geprägt, die allerdings nach 150 Kilometern wieder gestellt wurde. Auf der letzten von insgesamt sechs Runden folgten weitere Attacken. Zuletzt probierte es Gerdemann gemeinsam mit sieben weiteren Begleitern, doch auch dieses Unterfangen war sieben Kilometer vor dem Ziel beendet, so dass es in Lugano zum Sprint kam, in dem Bonifazio das beste Ende für sich hatte.
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