Norweger geht favorisiert in die Cyclassics

Bei Kristoff müssen Tagesform und Timing im Sprint passen

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Alexander Kristoff (Katusha) gewinnt die 15. Tour-Etappe | Foto: Cor Vos

23.08.2014  |  (rsn) – Mit Blick auf die Ergebnisse der letzten Rennen und der Streckenführung in Hamburg bei den Vattenfall Cyclassics gilt der Norweger Alexander Kristoff (Katusha) am Sonntag als einer der großen Favoriten. „Wir sind uns dieser Rolle bewusst und wollen diese auch annehmen“, erklärte der Sportliche Leiter Torsten Schmidt gegenüber radsport-news.com.

Alles andere als ein Selbstläufer wird der erste Sieg von Kristoff in der Hansestadt aber nicht. „Gerade die beiden deutschen Topsprinter Greipel und Kittel sind topmotiviert. Sie sind sicher nicht da, um sich nur die Stadt anzuschauen“, so Schmidt.

Dieser erwartet zunächst aber wieder einmal den Kampf Ausreißer gegen Sprinter mit dem Waseberg als Hauptschauplatz. „Gerade auf den letzten 30 Kilometern, wenn der Anstieg zwei Mal zu fahren ist, kann da einiges passieren“, so der Sportliche Leiter.

Nur eines will dieser dort nicht sehen, nämlich dass Kristoff – der beste Kletterer unter den Sprintern – mit in eine Gruppe geht. „Das wäre taktisch unklug. Denn wenn er mit zehn Mann wegfährt, dann wird sicher keiner mit ihm fahren wollen und es würde ständig Attacken gegen ihn geben“; erläuterte Schmidt.

Dass sein Schützling nach der Tour in seiner norwegischen Heimat gleich zwei Etappen beim Arctic Race of Norway gewann und dabei auch Kittel in den Schatten stellte wollte Schmidt nicht überbewerten. „Hamburg wird ein ganz anderes Rennen“, ist sich Schmidt sicher.

Um auch in Hamburg jubeln zu können so braucht Kristoff laut Schmidt „die richtige Tagesform und er muss im Sprint im richtigen Moment antreten.“

Ob der norwegische Vorjahresdritte dieses Erfolgsrezept parat hat oder ob doch die deutschen Top-Sprinter die Oberhand behalten, können Sie ab 14 Uhr im Live Ticker auf radsport-news.com verfolgen.

 

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