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16.07.2014 | (rsn) – Tony Gallopin hat seinem Lotto Belisol-Team bei der 101. Tour de France den zweiten Tagessieg beschert. Der 26 Jahre alte Franzose, der am Montag für einen Tag das Gelbe Trikot trug, setzte sich auf der 11. Etappe über 188 Kilometern von Besancon nach Oyonnax nach einer späten Attacke als Solist mit knappem Vorsprung durch und feierte den bisher größten Erfolg seiner Karriere.
Von den Sturzfolgen gut erholt zeigte sich John Degenkolb (Giant-Shimano), der sich im Sprint der Verfolger den zweiten Platz vor dem Italiener Matteo Trentin (Omega Pharma-Quick Step) sicherte.
„Das Rennen war 200 Meter zu kurz. Aber Gallopin ist stark gefahren“, sagte Degenkolb im Ziel.
Vierter wurde Trentins Landsmann Daniele Bennati (Tinkoff-Saxo), gefolgt vom Australischen Meister Simon Gerrans (Orica-GreenEdge), dem Spanier José Joaquin Rojas (Movistar) und dem Belgier Greg Van Avermaet (BMC).
Achter wurde der Franzose Samuel Dumoulin (Ag2R) vor dem Slowaken Peter Sagan (Cannondale), dessen Team fast den ganzen Tag über das Tempo im Feld bestimmt hatte und der nun weiter auf seinen ersten Etappensieg bei dieser Tour warten muss. Dumoulins Landsmann Kevin Réza (Europcar) komplettierte die ersten zehn. Paul Voß wurde als zweitbester deutscher Fahrer Sechzehnter.
Der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) verteidigte sein Gelbes Trikot. Auf den ersten acht Plätzen der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Nibali führt weiter deutlich vor dem Australier Richie Porte (Sky/+2:23) und dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar/+2:47) Romain Bardet (Ag2R) bleibt auf Position fünf mit 3:01 Minuten Rückstand bester Franzose.
Gallopin (+3:12) ist Fünfter vor seinem Landsmann Thibaut Pinot (FDJ.fr/+3:47), dem US-Amerikaner Tejay van Garderen (BMC/+3:56) und Jean-Christophe Peraud (Ag2R/+3:57), dem vierten Franzosen in den Top Ten. Einer der Verlierer des Tages war Weltmeister Rui Costa (Lampre-Merida), der vom neunten auf den 14. Platz zurückfiel und nun 5:35 Minuten Rückstand auf Nibali hat. Jeweils einen Rang gut machten der neuntplatzierte Niederländer Bauke Mollema (Belkin/+4:08) und der Belgier Jurgen Van den Broeck (Lotto Belisol/+4:18).
Ein sportliches Drama durchlebte Andrew Talansky (Garmin-Sharp). Der US-Amerikaner, der nach mehreren Stürzen im Gesamtklassement bereits aussichtlos zurück liegt, stieg zwischenzeitlich vom Rad und schien aufgeben zu wollen. Doch nachdem sein Sportlicher Leiter Robert Hinter minutenlang auf ihn eingeredet hatte, setzte Talansky unter Tränen das Rennen fort und kam mit 32 Minuten Rückstand noch im Zeitlimit ins Ziel.
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