Bester Deutscher bei Oman-Rundfahrt

Voß ist bereit für die Klassiker

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Paul Voß (NetApp-Endura) bei der Oman-Rundfahrt | Foto: ROTH

18.02.2013  |  (rsn) - Das Podium der 4. Oman-Rundfahrt war dem einer Tour de France würdig, wie der zweitplatzierte Alberto Contador (Saxo-Tinkoff) zu Recht sagte. Aber auch hinter den ersten Drei Christopher Froome (Sky), Contador und Cadel Evans (BMC) tummelte sich viel Prominenz. So folgte der Spanier Joaquin Rodriguez (Katusha) auf Rang vier, der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) wurde Siebter, sein Landsmann Domenico Pozzovivo (Ag2R) belegte Rang neun.

Angesichts dieser Konkurrenz ist der 14. Platz von Paul Voß (NetApp-Endura) aller Ehren wert. Der 26-Jährige schloss das Rennen zudem als bester deutscher Fahrer ab und demonstrierte, dass die NetApp-Teamleitung richtig lag, als sie den ehemaligen Milram-Profi – gemeinsam mit mehreren anderen Endura-Fahrern – im Zuge der Fusion zwischen beiden Rennställen verpflichtete.

„Ich bin zufrieden mit dem 14 Platz. Ich hätte auf der einen oder anderen Etappe aber schon gerne ein besseres Ergebnis eingefahren“, bilanzierte Voß gegenüber Radsport News. Besser als erwartet lief es ausgerechnet auf der Königsetappe, als er als Vierzehnter das Ziel am Green Mountain erreichte. „Damit bin ich mehr als zufrieden, die Etappe hat mit gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin!“, so Voß, der aber für einen Spitzenplatz auf einer Etappe die gute Gesamtplatzierung gerne hergegeben hätte.

„Bei diesem Top-Feld kann Paul kann mit der Platzierung unter den besten Fünfzehn in der Gesamtwertung durchaus zufrieden sein“, lobte NetApp-Sportdirektor Enrico Poitschke seinen Kapitän und schaute schon auf die nächsten Einsätze: „Die Jungs haben jetzt die ersten Kilometer in den Beinen und sind für die Klassiker der nächsten Wochen vorbereitet.“

Voß selber wird zur Eröffnung der flämischen Klassikersaison am Samstag bei Omloop Het Nieuwsblad starten. „Da muss ich schauen, wie es läuft. Da werden wir komplett anderes Wetter als im Oman und eine andere Art von Rennen haben. Aber die Beine sind ja gerade nicht schlecht“, sagte er zu seinem bevorstehenden Het Nieuwsblad-Debüt.

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