Dauerhafte Hirnschäden nicht ausgeschlossen

Soler wird aus künstlichem Koma geweckt

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Mauricio Soler (Movistar) Foto: ROTH

21.06.2011  |  (rsn) – Der auf der 6. Etappe der Tour de Suisse gestürzte Mauricio Soler (Movistar) wird aus dem Koma geholt, in das ihn die Ärzte im Kantonshospital in St. Gallen aufgrund seiner lebensgefährlichen Kopfverletzungen versetzt hatten. Dieser Prozess wird mehrere Tage dauern.

Wie Chefchirurg Dr. Roger Lussmann der Presseagentur AP mitteilte, sei Solers Zustand stabil und seine Verletzungen würden wie erwartet verheilen. Erst gegen Ende der Woche werde man allerdings sagen können, ob der 28-Jährige dauerhafte Hirnschäden davon getragen habe.

Soler war in der frühen Phase der 6. Etappe bei hohem Tempo gegen einen Randstein geprallt und in einen starren Zaun geflogen. Dabei hatte er einen Zuschauer in Mitleidenschaft gezogen, der sich allerdings nur leicht verletzt haben soll. Soler zog sich dagegen einen Schädelbruch und eine Fraktur am Knöchel zu, außerdem verletzte er sich an der Lunge.

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