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24.02.2011 | (rsn) – Nach zuletzt frustrierenden Jahren beim mittlerweile aufgelösten Milram-Team will Björn Schröder bei seinem neuen Rennstall Nutrixxion-Sparkasse wieder zurück in die Erfolgsspur. Beim Dortmunder Continental-Rennstall hat der 30 Jahre alte Berliner einen Einjahresvertrag unterschrieben. Als beruflichen Abstieg empfindet das Schröder allerdings nicht.
„Ich will wieder da anknüpfen, wo ich im Jahr 2008 mit meinem Sieg bei der Regio-Tour aufgehört hatte“, erklärte der neue Nutrixxion-Kapitän stattdessen im Gespräch mit Radsport News am Rande des Teamtrainingslagers auf Mallorca. „In den letzten beiden Jahren hatte ich bei Milram Helferrollen übernommen und danach leider keinen Vertrag bei einem ProTeam mehr bekommen. Ich sehe das hier auch als Chance, mich mit Erfolgen wieder für ein ProTeam empfehlen zu können.“
Der Kontakt zu Nutrixxion kam bereits im vergangenen Herbst bei der Tour de Seoul zustande, wo sowohl der Dortmunder Rennstall als auch Milram am Start waren. „Ich habe damals mit Werner Salmen (Sportlicher Leiter, d. Red.) länger gesprochen und dort auch die Jungs gesehen“, so Schröder. „Es hat mir schon gut gefallen, wie die zusammen gefahren sind. Ich habe mir gleich gut vorstellen können, meine Erfahrung an so ein junges Team weiterzugeben. Das hier ist eine Mannschaft mit Potenzial, und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können.“
Angesichts der Qualität der neuen Teamkollegen sieht sich der Allrounder aber nicht in der alleinigen Kapitänsrolle. „Mit dem deutschen Vizemeister Steffen Radochla und Dirk Müller, der 2006 sogar schon mal Deutscher Meister war, haben wir zwei Topleute und auch die anderen Fahrer sind nicht zu unterschätzen“, sagte Schröder. „Sicherlich sehe ich mich als einen der Kapitäne, aber das heißt ja nicht, dass nur alle für mich fahren. Ich kann genauso einem anderen helfen, der gerade in Topform ist.“
Für die Saison 2011 hat sich der Familienvater, der am Samstag beim niederländischen Eintagesrennen Ster van Zwolle (Ka. 1.2) in Belgien erstmals das grün-schwarze Nutrixxion-Trikot tragen wird, zwei Ziele gesetzt. „Ganz allgemein will ich das umsetzen, wozu ich in der Lage bin. Ich will in guter Form zu den Rennen kommen und die Chancen nutzen, die sich mir bieten. Das ist schon eine Umstellung, wenn man zwei Jahre nur in der Helferrolle war“, so Schröder, der nach eigenen Worten jetzt auch mehr Zeit für eine gezielte Vorbereitung hat. „Bei Milram hatte ich über 100 Renntage, da war einfach kaum noch Zeit, sich ein systematisches Training aufzubauen. Damals kam ich dann oft nur mit 80 Prozent zu einem Radrennen. Aber jetzt kann ich mich gezielt mit Rennen und Training auf meine Höhepunkte vorbereiten.“
Zu denen zählen in erster Linie die deutschen Rennen wie die Bayern-Rundfahrt, Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt oder Rund um Köln. „Diese Rennen haben absolute Priorität und da möchte ich um den Sieg mitfahren. Das wäre mein zweites Ziel für diese Saison“, kündigte Schröder an. Aber auch bei Rennen in Belgien oder Holland will der routinierte Nutrixxion-Neuling vorne mitfahren.
„Mein ganz großes Ziel ist, wieder nach oben zu kommen. Und wir wollen auch zeigen, wie schön der Radsport wirklich ist und nach all den Skandalen mit dafür sorgen, dass auch in Deutschland wieder Rennen zurückkommen“, sagte der zweifache Deutsche Bergmeister der U23. „Und vielleicht können wir mit Nutrixxion ja auch irgendwann eine Liga höher fahren“, zeigte sich Schröder optimistisch.
Ein erstes kleines Erfolgserlebnis holte er sich bereits zum Abschluss des Teamtrainingslagers auf Mallorca. In einem Vorbereitungsrennen wurde Schröder hinter seinem siegreichen Teamkollegen Grischa Janorschke und dem Belgier Christophe Sleurs (VL Technics) Dritter.
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