Cancellara verteidigt Gelbes Trikot

Petacchi souverän, Cavendish abgehängt

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Alessandro Petacchi (Lampre) gewinnt die 4. Etappe der Tour de France. Foto: ROTH

07.07.2010  |  (rsn) – Nicht Mark Cavendish (HTC-Columbia), sondern Alessandro Petacchi (Lampre) dominiert die bisherigen Sprintankünfte der Tour de France. Der 36 Jahre alte Italiener gewann am Mittwoch den Massensprint der 4. Etappe über 153,5 Kilometer von Cambrai nach Reims souverän vor dem Neuseeländer Julien Dean (Garmin-Transitions) und dem Norweger Edvald Boasson Hagen (Sky). Vierter wurde der Australier Robbie McEwen (Katjuascha), Platz fünf sicherte sich der Südafrikaner Robert Hunter (Garmin-Transitions) vor dem besten Franzosen, Sebastien Turgot (Bbox Bouygues Telecom).

Weder Cavendish noch der Pulheimer Gerald Ciolek (Milram) spielten eine Rolle bei der Sprintentscheidung auf der leicht ansteigenden Zielgeraden in der ehemaligen französischen Krönungsstadt Reims. Ciolek belegte als bester deutscher Fahrer Rang elf, der 25-jährige Cavendish, der bei der ersten Sprintentscheidung in Brüssel gestürzt war, wurde Zwölfter.

Im Gesamtklassement gab es nach dem zweitkürzesten Teilstück der diesjährigen Tour de France keine Veränderungen. Der Schweizer Fabian Cancellara (Saxo Bank) verteidigte seine Führungsposition vor dem Briten Geraint Thomas (Sky/++0:20) und dem Australier Cadel Evans (BCM Racing/+0:39). Der Norweger Thor Hushovd verteidigte als Tages-Neunter sein Grünes Trikot des besten Sprinters.

Eine fünfköpfige Spitzengruppe hatte die Etappe über rund 150 Kilometer bestimmt. Die Spanier Iban Mayoz (Footon-Servetto) und Inaki Isasi (Euskaltel), das französische Duo Nicolas Vogondy (Bbox Bouygues Telecom) und Dimitri Champion (Ag2r) sowie der Belgier Francis de Greef (Omega Pharma-Lotto) waren bereits nach einem Kilometer dem Feld davon gefahren, hatten sich aber nicht mehr als dreieinhalb Minuten an Vorsprung erarbeiten können. Bei strahlendem Sonnenschein hatten die Sprinterteams stets alles unter Kontrolle und stellten die Ausreißer, von denen keiner mehr eine letzte Attacke wagte, auf den letzten 4000 Metern.

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