Milram-Teamchef vom Landsmann begeistert

Van Gerwen: Terpstra hat gekämpft wie ein Löwe

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Niki Terpstra

Foto: Team MILRAM / Tim de Waele

19.07.2008  |  (rsn) - Auch wenn es für Niki Terpstra auf der 13. Etappe nicht zum Etappensieg gereicht hat, machte der Niederländer mit seinem Ausritt, der beim Kilometer 0 begann und erst neun Kilometer vor dem Ziel beendet war, beste Werbung für sich und seinen Sponsor Milram.

Gemeinsam mit dem Franzosen Florent Brard (Cofidis) setzte sich der 24-jährige Tour-Neuling sofort nach dem Start ab. Zusammen Das Duo konnte schnell einen großen Vorsprung herausfahren – der jedoch nie groß genug wurde, um vom Etappensieg träumen zu können. Dennoch zog Terpstra durch.

Auch 25 Kilometer vor dem Ziel, als das Hauptfeld bereits bis auf 90 Sekunden an ihm und seinem Begleiter herangefahren war, gab der Milram-Profi nicht auf. Mit einer Verzweiflungsattacke löste sich Terpstra von Brard und kam als Solist noch bis neun Kilometer vor das Ziel. Dann erst war seine sehenswerte Flucht beendet.

Als Trost blieben dem Dritten der Bayern-Rundfahrt die rote Startnummer des kämpferischsten Fahrers der Etappe und das Lob seines Teamchefs. „Niki Terpstra hat gekämpft wie ein Löwe und strategisch sowie taktisch alles richtig gemacht. Für seine Schlussattacke wird er jetzt mit der roten Nummer für den kämpferischsten Fahrer belohnt. Ich bin sehr zufrieden“, so Gerry van Gerwen nach dem Rennen über seinen jungen Landsmann.

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