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06.07.2003 | (RA) Olaf Pollack bot ein Bild des Jammers! Am morgen war er in St. Denis in den Kampf ums Gelbe Trikot gestartet. Am Nachmittag kam er zu Fuß mit dem Blut bespritzen Rad seines Team-Kapitäns Davide Rebellin auf der Schulter ins Ziel!
„Scheinbar geht es hier um Leben und Tod. Das war das verrückteste Rennen, das ich je mitgemacht habe“, sagte er den wartenden Reportern nach der ersten Tour-Etappe seines Lebens. Der Gerolsteiner entging nur mit viel Glück dem Massensturz. Pollack: „Ich bin nur gegen die Absperrung gefallen und habe mir dabei die Schulter geprellt.“
Rebellin hatte auch Riesen-Dusel. Der Weltranglisten-Vierte kam mit Schnittwunden davon, obwohl sein Rad hinter dem Lenker in zwei Teile zerbrach. „Der Rahmen sieht aus, als käme er vom Metzger“, war Team-Manager Hans Holczer fassungslos. Das Blut stammte wohl von Rabobank-Profi Marc Lotz, der mit bösen Gesichtverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
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