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30.05.2003 | Wo Jan Ullrich auftaucht, versammelt sich sofort eine Menschentraube um ihn. Der einzige deutsche Tour-de-France-Sieger ist der Star im Feld der deutschland tour 2003. Die Eskapaden des vergangenen Jahres haben ihm seine Fans verziehen, weil Ullrich seine Fehler ehrlich und reumütig bekannte und konsequent und zielstrebig an seinem Comeback arbeitete. „So trete ich nicht ab,“ ließ er immer wieder Kritiker wissen, die den Rostocker schon abgeschrieben haben. Aber Jan Ullrich ist ein Kämpfer, hat sich nach überstandener Knieoperation Monat für Monat wieder herangetastet an seine alte Form und startete in diesem Frühjahr ein glänzendes Comeback. Zuvor hatte er in seinem Leben aufgeräumt, zog aus Merdingen in die ruhigere Schweiz und trennte sich von Telekom, unterschrieb beim deutschen Konkurrenten Coast. 14 Monate nach seinem letzten Rennen gewann der 29-Jährige im April den rheinischen Klassiker Rund um Köln. „Manchmal werden Wunder wahr, ich bin unfassbar glücklich“, jubelte er nach diesem befreienden Sieg. Die Talsohle war endgültig überwunden, man spürte seine wieder gewonnene Leidenschaft für den Radsport.
Aber schon im Mai tauchten neue Wolken auf: Ullrichs Arbeitgeber, dem Team Coast wurde erneut die Lizenz entzogen und Ullrich damit jeder Startmöglichkeit beraubt. Doch der zweifache Zeitfahr-Champion blieb cool, wohl wissend, dass seine Betreuer alles für ihn regeln würden und trainierte fleißig weiter. Inzwischen sind alle Probleme gelöst: Das Team Bianchi trat an die Stelle von Coast und Ullrich wird im neuen Dress in die deutschland tour starten. Alle Augen werden auf ihn gerichtet sein, wenn er am 3. Juni in Dresden zur Einschreibung rollt.
Der Erwartungsdruck seiner Fans ist groß, aber das kann Ullrich nicht aus dem Konzept bringen. Die Monate der Ungewissheit, ob und wie er zum Radsport zurückkehren würde, haben ihn stark, reifer und souveräner gemacht. „Ich kann die deutschland tour nicht gewinnen, dafür fehlen mir zu viele Rennkilometer,“ dämpft er von vorne herein die Hoffnungen der Fans. Aber wer Ullrich in den letzten Rennen gesehen hat, weiß, dass es in ihm lodert, dass er nicht ruhig im Feld mitrollen kann, wenn seine Form da ist. „Wahre Klasse verliert sich nicht. Ich denke, dass er im Schwarzwald angreifen wird um zu sehen, wo er leistungsmäßig steht, “ glaubt sein ehemaliger Teamkollege bei Telekom, Udo Bölts. Er war einer der wichtigsten Helfer Ullrichs auf dem Weg zum Tour-Sieg 1997.
Wenn Ullrich will und die Form da ist, dann kann er alles in Grund und Boden fahren. In der deutschland tour wird der Star aus Rostock im neuen Bianchi-Team ganz sicher Akzente setzen.
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