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02.02.2026 | (rsn) – Vor vier Tagen und rund fünf Monate vor dem Grand Départ am 4. Juli in Barcelona hat die ASO die an der 113. Tour de France teilnehmenden Mannschaften bekannt gegeben. Automatisch qualifiziert war aufgrund der Leistungen der letzten Saison das Schweizer Team Pinarello – Q36.5 mit seinem Star Tom Pidcock.
Dass der Spanien dabei sein wird, kommunizierte sein Arbeitgeber am Montag bereits in einer Pressemitteilung mit. “Die Tour de France ist das größte Radrennen der Welt. Es ist also eine Ehre, daran teilnehmen zu können und zu versuchen, die bestmögliche Leistung zu erbringen. Ich denke, das ist eine spannende Aufgabe für uns, als Team, dort in der bestmöglichen Form zu sein“, wird Pidcock darin zitiert.
Der 26-Jährige war als Siebter der Weltrangliste der mit Abstand größte Punktelieferant seiner Mannschaft und somit hauptverantwortlich dafür, dass Pinarello diese Saison Startrecht bei allen WorldTour-Rennen hat. Eine nicht unerhebliche Rolle beim Sammeln und Liefern der Punkte spielte die Vuelta a Espana, die der MTB-Olympiasieger als Dritter beendete. Zum ersten Mal in seiner Karriere erreichte er bei einer Grand Tour das Podium. Ob er auch 2026 zur Spanien-Rundfahrt zurückkehrt, ist ungewiss, denn sein Hauptaugenmerk liegt auf der Frankreich-Rundfahrt.
“Ich denke, es ist eine riesige Chance. Ich hatte in den letzten Jahren Höhen und Tiefen bei der Tour de France, deshalb ist es jetzt schön, mit diesem neuen Team unseren eigenen Platz dort verdient zu haben“, so Pidcock. Der größte Höhepunkt war sicherlich der Etappensieg auf der 12. Etappe der Tour 2022, als er als Ausreißer solo in L’Alpe d’Huez einfuhr und gewann. Ansonsten hat er bei seinen drei Teilnahmen an der Grande Boucle wenig Zählbares produziert.
Diese Saison soll die Vitrine aber mit weiteren Preisen geschmückt werden. “Es ist die größte Bühne, auf der wir Rennen fahren können. Damit ist so viel Druck verbunden, aber ich denke, dass man mir in diesem Team dabei helfen wird, alles zu tragen. Ich persönlich denke, mein größtes Ziel ist es, dorthin zu gehen, das Leiden zu genießen, die Intensität des Rennens zu genießen. Ich denke, wenn wir das Rennen und das Leiden genießen, dann werden die Ergebnisse von allein kommen“, hoffte Pidcock.
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