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23.02.2026 | (rsn) – “100 ist nur eine Zahl“, sagte Matxin Fernandez jüngst. Und recht hat der Sportdirektor von UAE – Emirates – XRG damit grundsätzlich auch. Allerdings ist es schon eine besondere Zahl, eine magische Grenze. Besonders dann, wenn die Einheit dazu “Siege“ sind. In Tadej Pogacar hat der Vorzeigeprofi der Mannschaft im letzten Jahr genau jene Marke für sich selbst – jeden einzelnen Erfolg erzielte er im UAE-Trikot. Der komplette 29er Kader kommt in seinen gesammelten Karrierewerten auf mehr als 350 Siege.
Allein in diesem Jahr sind bereits wieder 13 dazugekommen. Sieben verschiedene Fahrer haben etwas für die Bilanz getan. Und Pogacar ist noch nicht mal in die Saison eingestiegen. Klammert man den Meistertitel von Jay Vine in Australien aus, ist das die Bilanz aus vier Wochen. Hochgerechnet endet das in einer Zahl, die weit jenseits jener Marke von 100 liegt. Aber die ist Fernandez ja egal. “Mir ist es wichtig, dass wir mehr gewinnen als im letzten Jahr“, so der Spanier gegenüber Sporza. “Und am besten mit einem Fahrer mehr.“ Die 95 Siege aus 2025 hatten 20 Fahrer zusammengetragen.
Derjenige, welcher soll im Idealfall Florian Vermeersch sein. Gravel-Weltmeister ist er im vergangenen Jahr geworden, doch das zählte nicht auf die UAE-Bilanz ein. “Er ist ein guter Fahrer mit einer starken Mentalität.“ Wie gemacht also fürs Openingsweekend, wo der 26-Jährige Belgier eine Schlüsselrolle im Team übernehmen soll. Ob das die Kapitänsrolle wird, oder ob die nicht doch eher bei Tim Wellens oder Nils Politt liegt, die beim Omloop Niewusblad beide schon mal auf dem Podium standen, bleibt abzuwarten. Doch gerade auf Kopfsteinpflaster, wo doch auch der eine oder andere Sturz passieren und Fahrer auch schnell mal die Klassikerkampagne oder mehr kosten kann, sind mehrere Asse im Ärmel Gold wert. Und es sind am ehesten die Rennen im Frühjahr jenseits der Monumente, wo UAE noch am meisten nachlegen kann.
Und gerne auch würde, denn es ist so ziemlich das einzige Terrain, auf dem die Mannschaft nicht dominiert. Langeweile würde trotzdem nicht aufkommen, so Fernandez. “Einer muss ja der Beste sein. Im Moment sind wir das. Und wir müssen es genießen, so lange es anhält.“
Worte, die am anderen Ende der Nahrungskette wahrscheinlich weniger gut ankommen. Mit Picnic – PostNL und EF Education – EasyPost gibt es noch zwei WorldTeams, die in diesem Jahr ohne Sieg dastehen. Mit Alpecin – Deceuninck, Uno-X Mobility und Bahrain Victorious konnten sich drei weitere Teams erst über einen freuen. Die Schere geht immer weiter auf.
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