Nur Pescador und Tiberi konnten dem Italiener folgen

Scaroni gewinnt spanischen Saisonauftakt im Drei-Mann-Sprint

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Scaroni gewinnt spanischen Saisonauftakt im Drei-Mann-Sprint"
Christian Scaroni bejubelt seinen Sieg in Estivella in der Provinz Valencia. | Foto: Cor Vos PRÜFEN

23.01.2026  |  (rsn) – Christian Scaroni hat in Estivella etwas nördlich von Valencia die zweite Ausgabe des Classica Camp de Morvedre (1.1) gewonnen und seine Saison mit einem Sieg eröffnet. Der Italiener setzte sich bei dem Eintagesrennen, das auf zwei Rundkursen ausgetragen wurde und insgesamt drei Mal den Alto del Garbi (5,1 km bei 9,2%) überquerte, nach 163,4 Kilometern im Sprint eines Trios vor dem Kolumbianer Diego Pescador und seinem italienischen Landsmann Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) durch.

Das Trio hatte sich rund 23 Kilometer vor dem Ziel bei der letzten Passage des bis zu 13 Prozent steilen Garbi-Anstiegs von der Konkurrenz abgesetzt und wurde anschließend nicht mehr eingeholt. 39 Sekunden Vorsprung auf ein Duo und 1:08 Minuten auf eine weitere 13-köpfige Gruppe brachten Scaroni, Pescador und Tiberi mit ins Ziel.

Vierter wurde Ivan Romeo (Movistar) vor Andrea Vendrame (Jayco – AlUla). Den Sprint der größeren Gruppe um Platz sechs gewann Diego Ulissi (XDS -Astana). Jannis Peter (Unibet – Rose Rockets) kam mit 2:23 Minuten Rückstand als bester deutschsprachiger Fahrer auf Platz 36 an.

Bevor sich das entscheidende Trio am Alto del Garbi lösen konnte, hatte zunächst eine vierköpfige Ausreißergruppe das Rennen geprägt, aus der in der vorletzten Runde nur noch Thomas Bonnet (TotalEnergies) übrig geblieben war.

Er bekam dann nach dem Berg in der langgezogenen Abfahrt zur vorletzten Zielpassage Begleitung von Wout Poels (Unibet – Rose Rockets), Nairo Quintana (Movistar), Clement Izquierdo (Cofidis) und Marc Soler (UAE – Emirates – XRG), doch das prominent besetzte und zunächst 30 Sekunden vor dem Feld liegende Quintett brachte nur noch acht Sekunden Vorsprung mit in die Schlussrunde und wurde dort bald gestellt. So ging es ohne Ausreißer in den letzten Anstieg, wo dann Scaroni mit seiner Attacke für die Vorentscheidung sorgte und nur noch Pescador und Tiberi mit ihm mitfahren konnten.

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