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17.07.2025 | (rsn) - Obwohl diese 11. Etappe der Tour de France rund um Toulouse nur drei Berge der vierten und 8,8 Kilometer vor Schluss einen der dritten Kategorie aufwies, ließ sie die Herzen bei Red Bull – Bora – hansgrohe höherschlagen. Denn im letzten Anstieg mit der höchsten Schwierigkeit des Tages war auch Kapitän Primoz Roglic vorne zu sehen.
Angeführt von seinem Helfer Gianni Moscon stach der Slowene auf der Innenseite in die enge Rechtskurve, die in den Anstieg hineinführte, so dass er als Erster der Top-5-Fahrer wie Titelverteidiger Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) und Jonas Vingegaard (Visma -Lease a Bike) ums Eck kam. Sein Teamkollege Florian Lipowitz war nur ein paar Positionen weiter hinten und übernahm dann im Anstieg recht schnell die Führung der Gruppe, bis er von Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) abgelöst wurde, der bis oben Tempo fuhr.
"Entscheidend war die Rechtskurve in den letzten Anstieg rein, die war super eng. Da waren sowohl Primoz als auch Lipo echt gut positioniert, sie haben das sehr gut gemacht", lobte Red-Bull-Sportchef Rolf Aldag am Teambus gegenüber der ARD seine Aushängeschilder, um sich gleich noch in seiner defensiven Sturzfreitaktik bestätigt zu fühlen: "Man hat es beim Sturz von Pogacar gesehen – man kann nie sicher sein bis zur Ziellinie." ___STEADY_PAYWALL___
Die haben Roglic und Lipowitz auch am elften Tag sturzfrei erreicht. "Ich denke, wir können mehr als zufrieden sein. Wir waren vorne immer vertreten und haben das Beste aus dem Tag gemacht", resümierte Lipowitz beim Ausfahren auf der Rolle.
Primoz Roglic (links) und Florian Lipowitz (rechts) beim Ausfahren auf der Rolle nach Etappe 11 im Gespräch mit Rolf Aldag (ganz links). | Foto: Cor Vos
Der 24-jährige lieferte wieder eine gute Arbeit ab. "Ich bin im letzten Anstieg unten rein mein Tempo gefahren. Ich wusste, dass dann Jonas (Vingegaard) und Pogi (Pogacar) auf jeden Fall mal kommen werden. Aber ich habe mich da gut gepaced und dann sind wir voll gemütlich ins Ziel gefahren. Ich denke, wir als Team sind mehr als zufrieden und ja, ab morgen geht es dann zum Glück ein bisschen in die längeren Berge", freute er sich auf die erste Pyrenäenetappe hinauf nach Hautacam.
Für die scheint der Dauphiné-Dritte vorbereitet zu sein, der gut aus dem Ruhetag gekommen war. "Tatsächlich waren die Beine heute gut. Bei der Vuelta (wo er 2024 Siebter wurde, Anm. d. Red.) habe ich immer nur einen ganzen Ruhetag gemacht, bin nur eine Stunde locker gefahren. Aber jetzt habe ich noch ein bisschen Vorbelastung gemacht und es scheint so, dass es ganz gut funktioniert."
Die erste Bergankunft der höchsten Kategorie scheint ihn nicht zu schrecken: "Ich denke, es wird wahrscheinlich von Anfang an richtig schnell sein, es wollen wahrscheinlich wieder viele in die Gruppe gehen. Aber es wird auf jeden Fall auch ein Tag für die Gesamtwertung. Ich hoffe, wir können so lange wie möglich dabei sein und uns gut präsentieren", erwartet Lipowitz einen Kampf von Pogacar und Vingegaard.
Florian Lipowitz auf der 10. Etappe am vergangenen Montag. | Foto: Cor Vos
Seine Rolle sieht er auch weiterhin klar definiert: "Ich weiß nicht, wie das Rennen gefahren wird, aber ich versuche, so lange wie möglich bei Primoz zu bleiben und schaue, dass wir uns gut unterstützen. Mal schauen, für was es reicht."
Obwohl Lipowitz in der Nachwuchswertung 3:34 Minuten hinter Spitzenreiter Ben Healy (EF Education – EasyPost) auf Rang fünf platziert ist, scheint er sich im Kampf um das Weißes Trikot keine Chancen auszurechnen: "Also auf das fokussiere ich mich nicht. Ich meine mit Oscar (Onley) und Remco (Evenepoel) und den anderen gibt es genug Leute, die da vorne mitfahren. Ich glaube, wir fokussieren uns auf unser Team und Platz 3 in der Gesamtwertung. Und ich denke, das ist das, was möglich ist."
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