--> -->
21.07.2023 | (rsn) – Er ist mehr als ein gutes Omen, zumindest für seine Mitausreißer: Wenn Georg Zimmermann (Intermarché – Circus - Wanty) in die Fluchtgruppe des Tages geht, kommt sie auch durch. Drei Mal unternahm der Augsburger bei dieser Tour de France bisher einen Ausreißversuch, jedes Mal siegte einer seiner Mitstreiter. So auch auf der heutigen 19. Etappe nach Poligny.
Zimmermann zählte zu jenen neun Fahrern, die sich 119 Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld lösten. Gemeinsam mit Warren Barguil (Arkéa – Samsic) verpasste er zwar den ersten Zug, schaffte es aber kurz darauf zu den sieben Spitzenreitern. Die Konstellation sollte sich im Rennverlauf noch oft ändern, ein Name blieb aber immer vorne dabei: Georg Zimmermann. Das änderte sich erst 30 Kilometer vor dem Ziel.
Der spätere Etappengewinner Matej Mohoric (Bahrain – Victorious), Vortagessieger Kasper Asgreen (Soudal – Quick-Step) und Ben O'Connor (AG2R – Citroen) konnten sich da absetzen. "Ich war gar nicht so weit weg am letzten Hügel. Die erste Attacke von Asgreen und Mohoric habe ich verpasst, obwohl das zwei Fahrer waren, die ich mir auf die Liste geschrieben habe“, schilderte Zimmermann im Ziel gegenüber der ARD die Situation. “Dann habe ich versucht, mit Ion Izagirre die Lücke zuzufahren. Ich dachte, für dieses Terrain keinen besseren Partner finden zu können. Aber die vorne haben so draufgestapft, dass wir nicht hingekommen sind. Dann ist dahinter alles zusammengerollt und wir sind durch die Ortschaften durchgefetzt.“
Der 25-Jährige, der bei dieser Tour nun insgesamt 352 Kilometer vor dem Feld verbracht hat, ärgerte sich zwar, konnte sich aber letztlich mit seinem elften Platz abfinden. Die neue Verfolgergruppe, zu der Zimmermann gehörte, war eine “ziemlich sprinterlastige, darum war mir klar, dass ich im Zielsprint nicht viel zu vermelden habe. Am Ende hätte ich vielleicht (Tom) Pidcock schlagen können, es ist aber egal, ob du Zehnter, Neunter oder Dreizehnter wirst. Ich habe schon ziemlich gelitten.“ Auch, weil er lange versucht hatte, das Loch zu Mohoric & Co. wieder zuzufahren, obwohl mit Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) und Mads Pedersen (Lidl-Trek) die einzigen beiden Sieger bei Massensprints dieser Rundfahrt dabei waren.
“Wenn ich hinten draufliege, dann schlägt mich doch Philipsen auch. Deshalb war die Strategie, die drei an der Spitze einzuholen“, begründete er gegenüber radsport-news.com seinen Effort bei der Verfolgung. “Dann wären wir drei Plätze weiter vorne gewesen. Wenn du mit Pedersen, Philipsen oder van der Poel auf eine flache Zielgerade fährst, kannst du mitsprinten und schauen wie weit du kommst. Aber eigentlich weißt du das vorher.“
Nach seiner dritten Flucht von mehr als 100 Kilometern war Zimmermann “ziemlich kaputt“, sagte er. “Ich bin heute All-In gegangen.“ Dabei wartet auf der morgigen Vogesen-Etappe vielleicht nochmal ein Parcrous, der ihm, wie die Etappe nach Courchevel gezeigt hat, vielleicht besser liegen würde: mehr Höhenmeter in einem schwierigeren Finale, aufgrund der klaren Abstände im Gesamtklassement möglicherweise wieder eine für die Ausreißer. Und mit einem Finale nahe der deutschen Grenze. “Die ganze dritte Woche war schwer, ich will mich vor den deutschen Fans präsentieren, mag aber nichts versprechen, was ich nicht halten kann", sagte Zimmermann abschließend
11.06.2024Cofidis setzt auf erfahrenes Tour-Team inklusive Geschke(rsn) – Die französische WorldTour-Mannschaft Cofidis präsentierte am Dienstag die ersten sechs Fahrer ihres Tour-de-France-Kaders in einer Presseaussendung und verkündete dabei auch, dass Simon
10.01.2024“Wir brauchen keine vier Soßen“: Wie Roglic Bora besser macht(rsn) – Primoz Roglic macht Bora – hansgrohe besser. Das lässt sich schon sagen, bevor der Slowene überhaupt ein einziges Rennen gefahren ist. Während sich das erst Anfang März ändern und Rog
07.10.2023Thomas: “Ineos Grenadiers ist ein Team im Wandel“(rsn) – Der letzte Tour-de-France-Sieg liegt schon vier Jahre zurück und vor allem daran lässt sich ablesen, dass Ineos Grenadiers längst nicht mehr das beste Grand-Tour-Team der Welt ist. Dennoc
30.07.2023Niewiadoma machte ihre Hausübungen für die Pyrenäen(rsn) – Als am Col d‘Aspin auf der 7. Etappe der Tour de France Femmes die beiden Favoritinnen Demi Vollering (SD Worx) und Annemiek Van Vleuten (Movistar) erstmals in die Offensive gingen, konnte
27.07.202320 Sekunden Zeitstrafe: Vollering und SD Worx entsetzt(rsn) – Der Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de France Femmes, er war bislang einer um Sekunden. Lediglich deren acht hatte Demi Vollering (SD Worx) an den ersten vier Tagen mit großem Aufwand
27.07.2023Cofidis erfolgreich, aber Geschke “nicht so gut drauf“ (rsn) – Am Sonntag erwartete Simon Geschke (Cofidis) seine Teamkollegen in Paris zum großen Finale der 110. Tour de France, die er auf der 18. Etappe aufgrund heftiger Magenprobleme verlassen musst
26.07.2023Vingegaard euphorisch in Kopenhagen empfangen(rsn) – Der Sieger der Tour de France, der Däne Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma), wurde am Mittwochnachmittag in Kopenhagen von mehreren 10000 Menschen empfangen. Eine große Menge versammelte si
25.07.2023Buchmann zweifelt an seinem Comeback als GC-Fahrer(rsn) - Für einen Moment war die Hoffnung wieder da. Die Hoffnung darauf, einen Emanuel Buchmann zu sehen, wie er sich im Juli 2019 bei der Tour de France präsentiert und dabei einen sensationellen
24.07.2023Tour-Achter Gall derzeit kein Thema für Bora - hansgrohe(rsn) – Auch wenn ab August wieder Wechsel verkündet werden dürfen: Bora – hansgrohe und Felix Gall (AG2R - Citroën) werden nicht in einem Satz auftauchen. Nach der starken Vorstellung des Öst
24.07.2023Auch ohne Etappensiege imponieren Bauhaus und Zimmermann (rsn) – Wie im Vorjahr kein Etappensieg und kein Fahrer in den vordersten Regionen des Klassements: Die Bilanz der nur sieben deutschen Starter bei der 110. Tour de France liest sich auf den ersten
24.07.2023Rückblick: Die 110. Tour de France in Zahlen(rsn) – Drei hart umkämpfte Wochen, 21 Etappen und insgesamt 3405 Kilometer liegen hinter den Teilnehmern der diesjährigen Tour de France. Radsport-news.com blickt auf die 110. Frankreich-Rundfah
24.07.2023Pogacar vs. Vingegaard: Wer ist der beste Rundfahrer?(rsn) – Wer ist der beste Rundfahrer der Welt? Für diesen inoffiziellen Titel kommen derzeit nur zwei Profis in Betracht: Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma) und Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). D
01.02.2026Meisen: “Ich glaube, nächstes Jahr sind wir safe!“ (rsn) – Marcel Meisen ist bei der Cross-WM in Hulst, zu der er gar nicht mehr antreten wollte, 26. geworden. “Das war’s, denke ich“, eröffnete RSN das Gespräch mit dem Deutschen Meister. ”
01.02.2026Van der Poel nach achtem Titel nun Rekordweltmeister (rsn) – Mit einer ähnlich souveränen Darbietung, mit der er vor Wochenfrist den Gesamtweltcup in Hoogerheide gewann, ist Mathieu van der Poel im niederländischen Hulst zum vierten Mal in Folge C
01.02.2026Marit switcht in Palma vom Anfahrer zum Sieger (rsn) – Arne Marit hat die Fabel-Serie von Red Bull – Bora – hansgrohe bei der Mallorca Challenge um einen weiteren Sieg verlängert um im fünften und letzten Rennen der losen Serie den vierten
01.02.2026Cross-WM: Bentveld sichert sich U23-Gold (rsn) – Leonie Bentveld ist neue U23-Weltmeisterin im Cross. Die Niederländerin gehörte von Beginn an zur Spitze des Rennens und entledigte sich nach und nach ihrer Konkurrentinnen. Am längsten
01.02.2026Coquard eröffnet Cofidis` Siegkonto (rsn) – Bryan Coquard hat Cofidis den ersten Saisonsieg beschert. Beim Grand Prix de Marseille (1.1) über 146 Kilometer setzte sich der Franzose im Massensprint vor Steffen De Schuyteneer (Lotto
01.02.2026Heeren beschert Gastgebern nächsten WM-Titel (rsn) – Delano Heeren hat den niederländischen WM-Gastgebern in Hulst den nächsten Titel beschert. Der 16-Jährige schien zwischenzeitlich schon auf verlorenem Posten, startete dann aber eine unwi
01.02.2026Bleibt die Nässe dieses Mal auf der Strecke? (rsn) – Die Wettervorhersagen für sowohl die Nacht von Freitag auf Samstag als auch die für den Samstag selbst haben fast komplett danebengelegen. Insgesamt war das Wetter deutlich freundlicher al
01.02.2026WM zum Vergessen für Norbert Riberolle (rsn) – Bei der Cross-WM in Hulst hatten die Belgier nach der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage von Julie Brouwer nur noch ein Eisen im Feuer: Marion Norbert Riberolle. Doch die ehemalige Fra
01.02.2026Krankheit plagt die belgische WM-Mannschaft (rsn) – Am Samstag konnte Aaron Dockx im U23-Rennen für Belgien den ersten Titel bei der Cross-WM in Hulst einfahren. Ansonsten gab es für seine Landsleute aber wenig zu jubeln. Mit Zita Peeters,
01.02.2026Andresen schlägt Brennan in Geelong mit Geduld und Cleverness (rsn) – Tobias Lund Andresen hat nach seinem Etappensieg bei der Tour Down Under (2.UWT) in Tanunda und zwei zweiten Plätzen in Nairne und Tanunda mit einem Triumph beim Cadel Evans Great Ocean Roa
01.02.2026Van der Poel jagt den alleinigen Rekord, Spannung bei den Frauen (rsn) – Am Freitag beginnen im niederländischen Hulst mit dem Team Relay die Cyclocross-Weltmeisterschaften (30. Januar - 1. Februar). Am Sonntag kulminiert das Event im Eliterennen der Männer, i
31.01.2026Radsport live im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die w