--> -->
06.07.2023 | (rsn) – Es war schon ein erster Treffer, den Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma) auf der 5. Etappe der Tour de France gegen seinen großen Kontrahenten Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) landete, als er am Col de Marie-Blanque dem Slowenen und allen anderen Konkurrenten davonfuhr und sich in der Gesamtwertung fast eine Minute an Polster erarbeitete.
"Natürlich wäre es besser gewesen, wenn wir mit der gleichen Zeit wie Vingegaard ins Ziel gekommen wären. Aber es ist erst der fünfte Tag der Tour", nahm es Felix Großschartner (UAE Team Emirates) vor dem Start der 6. Etappe im Gespräch mit radsport-news.com gelassen. Seit dem vergangenen Winter ist der Österreicher wichtiger Berghelfer von Pogacar, nachdem die Teamleitung nach der letztjährigen Tourniederlage gegen Vingegaard hier Verbesserungsbedarf feststellte.
Der Zeitverlust am ersten Pyrenäentag sorgte allerdings nicht für viel Unruhe beim UAE Team, das mit Adam Yates seit dem Auftakt das Gelbe Trikot schon in seinem Besitz hatte und es nun an Jai Hindley (Bora – hansgrohe) abgeben musste. "Es verändert nicht viel, außer dass wir nicht kontrollieren müssen und vielleicht etwas Energie dadurch sparen", relativierte Großschartner.
Schon vor dem Tourstart wurde vermutet, dass die Handgelenksverletzung von Pogacar den Vorjahreszweiten vor allem in der ersten Woche verwundbar machen könnte. Während zunächst ausgesprochen souverän wirkte, so konnte Pogacar in den steilsten Stücken des Marie-Blanque nicht mit Vingegaard mithalten.
"Man darf nicht vergessen, dass sein letztes richtiges Rennen der Flèche Wallonne war. Auch wenn du hart im Training fährst, Rennpraxis ist etwas anderes", erklärte Großschartner. Allerdings glaube er, dass dies kein dauerhaftes Problem für seinen Kapitän sein sollte: "Ich hoffe, dass es ihm von Tag zu Tag besser geht und gestern waren auch nicht drei oder zehn Minuten, sondern 50 Sekunden. Es ist noch nichts verloren und noch ein weiter Weg bis Paris."
Großschartner selbst hatte einen guten Tag, er schaffte den Sprung in die große Ausreißergruppe, ließ sich aber dann zurückfallen um für seinen Kapitän im Feld die Nachführarbeit zu machen. "Ich habe mich gut gefühlt, war in der Gruppe, musste aber dann warten. Am letzten Berg bin ich wieder von vorne gefahren bis es ganz steil wurde. Das ging ganz gut", war er mit sich selbst zufrieden.
Nachdem aufgrund des Führungswechsels seine Mannschaft am zweiten Pyrenäentag das Rennen nicht mehr kontrollieren muss, ist die Aufgabenstellung des Österreichers eine andere: "Heute soll ich so lange wie möglich dranbleiben und wenn ich nicht mehr benötigt werde, dann muss ich Energie sparen“, kündigte Großschartner an.
(rsn) - Die Tour de France ist die wichtigste Rundfahrt im internationalen Radsportkalender. Vor der am 29. Juni im italienischen Florenz beginnenden 111. Ausgabe liefern wir einen Überblick über d
(rsn) – Die französische WorldTour-Mannschaft Cofidis präsentierte am Dienstag die ersten sechs Fahrer ihres Tour-de-France-Kaders in einer Presseaussendung und verkündete dabei auch, dass Simon
(rsn) – Primoz Roglic macht Bora – hansgrohe besser. Das lässt sich schon sagen, bevor der Slowene überhaupt ein einziges Rennen gefahren ist. Während sich das erst Anfang März ändern und Rog
(rsn) – Der letzte Tour-de-France-Sieg liegt schon vier Jahre zurück und vor allem daran lässt sich ablesen, dass Ineos Grenadiers längst nicht mehr das beste Grand-Tour-Team der Welt ist. Dennoc
(rsn) – Als am Col d‘Aspin auf der 7. Etappe der Tour de France Femmes die beiden Favoritinnen Demi Vollering (SD Worx) und Annemiek Van Vleuten (Movistar) erstmals in die Offensive gingen, konnte
(rsn) – Der Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de France Femmes, er war bislang einer um Sekunden. Lediglich deren acht hatte Demi Vollering (SD Worx) an den ersten vier Tagen mit großem Aufwand
(rsn) – Am Sonntag erwartete Simon Geschke (Cofidis) seine Teamkollegen in Paris zum großen Finale der 110. Tour de France, die er auf der 18. Etappe aufgrund heftiger Magenprobleme verlassen musst
(rsn) – Der Sieger der Tour de France, der Däne Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma), wurde am Mittwochnachmittag in Kopenhagen von mehreren 10000 Menschen empfangen. Eine große Menge versammelte si
(rsn) - Für einen Moment war die Hoffnung wieder da. Die Hoffnung darauf, einen Emanuel Buchmann zu sehen, wie er sich im Juli 2019 bei der Tour de France präsentiert und dabei einen sensationellen
(rsn) – Auch wenn ab August wieder Wechsel verkündet werden dürfen: Bora – hansgrohe und Felix Gall (AG2R - Citroën) werden nicht in einem Satz auftauchen. Nach der starken Vorstellung des Öst
(rsn) – Wie im Vorjahr kein Etappensieg und kein Fahrer in den vordersten Regionen des Klassements: Die Bilanz der nur sieben deutschen Starter bei der 110. Tour de France liest sich auf den ersten
(rsn) – Drei hart umkämpfte Wochen, 21 Etappen und insgesamt 3405 Kilometer liegen hinter den Teilnehmern der diesjährigen Tour de France. Radsport-news.com blickt auf die 110. Frankreich-Rundfah
(rsn) – Niklas Märkl (Picnic – PostNL) ist den E3 Saxo Classic nicht zu Ende gefahren – und doch war der 26-Jährige in den flämischen Ardennen nah dran an einem Top-10-Resultat. Denn der Pfä
(rsn) – Von der Seite, von vorn, von hinten, von oben: rund 50 Minuten bekamen die TV-Zuschauer aus allen Perspektiven Bilder vom allein fahrenden Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) gezei
(rsn) – Mit seinem Sieg auf der 4. Etappe der 40. Settimana Internazionale Coppi e Bartali (2.1) hat der Brite Ben Tulett (Visma – Lease a Bike) den US-Amerikaner Magnus Sheffield (Ineos Grenadier
(rsn) – Es braucht nicht immer Berge, um ein Gesamtklassement ordentlich durcheinanderzuwirbeln. Hier und da reicht auch ein Zwischensprint oder eine kurze Phase Seitenwind, um für einige Überrasc
(rsn) – Mit einer souveränen Vorstellung hat Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) die 67. Ausgabe der E3 Classic (1.UWT) gewonnen und damit die Titelverteidigung gefeiert. Der 30-jährige N
(rsn) – ASO-Chef Christian Prudhomme ist begeistert über das anstehende Debüt von Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) beim Klassiker Paris-Roubaix (13. April). “Damit habe ich nicht gerech
(rsn) – Cat Ferguson marschiert unaufhaltsam geradeaus. Dieses Bild passt zum Auftritt der 18-jährigen Britin beim Classic Brügge-De Panne (1.WWT) am Donnerstag, aber auch zu ihrem bisherigen Karr
(rsn) – Der bei der Classic Brugge-De Panne schwer gestürzte Nikias Arndt hat sich nach Angaben seines Teams Bahrain Victorious bei dem Unfall eine “instabile Wirbelfraktur“ zugezogen. Der 33-j
(rsn) – Auch wenn Gent-Wevelgem nicht den Stellenwert der Flandern-Rundfahrt hat, so trug sich in den letzten Jahren das Who ist Who der Klassikerspezialisten in die Siegesliste des flämischen Trad
(rsn) – Geben die Bergduelle zwischen Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) und Juan Ayuso (UAE Team Emirates – XRG) bei der 104. Katalonien-Rundfahrt bereits einen Vorgeschmack auf den
(rsn) – Seit dem für ihn eher enttäuschend verlaufenen Openingsweekend hat Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) kein Rennen mehr bestritten. Der Belgier zog sich stattdessen zum Training zurück
(rsn) – Seit vielen Jahren gehören die Frühlingsklassiker fest zum Programm von Kathrin Schweinberger. Die Tirolerin, deren Zwillingsschwester Christina regelmäßig zum erweiterten Kreis der Favo