Reaktion auf Tour-Streckenpräsentation

Lefevere: “Evenepoel käme im Baskenland auf seine Kosten“

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Weltmeister Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) hat nun die Tour de France zu seinem großen Ziel auserkoren. Wird er schon 2023 dort starten? | Foto: Cor Vos

28.10.2022  |  (rsn) – Auch nach der Streckenpräsentation der 110. Tour de France bleibt eine der spannenden Fragen, ob Weltmeister Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) im kommenden Jahr sein Debüt bei der Tour de France geben wird. Gegenüber dem TV-Sender Sporza wiederholte Teamchef Patrick Lefevere zwar seine Aussagen der vergangenen Wochen, wonach erst im “Dezember oder Januar“ über Evenepoels Rennplanung entschieden werde. Doch betonte er auch: “Ich schließe nichts aus.“

Lefevere scheint speziell der schwere Grand Départ im Baskenland anzusprechen. “Julian Alaphilippe und ein Remco Evenepoel in guter Verfassung könnten dort auf ihre Kosten kommen“, so der Belgier, der Evenepoel als zweimaligen Gewinner der Clasica San Sebastian beim Auslandsstart der kommenden Frankreich-Rundfahrt gute Chancen zubilligt. “Ja, das kann ein Vorteil sein“, fügte er an.

Obwohl der Giro d'Italia 2023 mehr als siebzig Kilometer Zeitfahren im Programm hat, die Evenepoel besonders liegen dürften, scheint Lefevere die dagegen nur 22 Kilometer (Berg)-Zeitfahren der kommenden Tour nicht unbedingt als Nachteil für seinen Jungstar zu empfinden. Auch Tour-Direktor Christian Prudhomme würde sich über Evenepols Teilnahme “absolut freuen“, wie er nach der Tour-Präsentation erklärte. Allerdings fügte er auch an: "Egal, in welchem Jahr das auch sein wird."

Auch die berglastige Strecke spräche nach Prudhommes Auffassung nicht gegen einen Start des 22-jährigen Belgiers, der nach Auffassung des Tourchefs zur Generation junger Fahrer gehört, die “auf nahezu jedem Terrain gewinnen können.“

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