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08.02.2021 | (rsn) - In Abwesenheit seiner bewährten Helfer Rüdiger Selig und Andreas Schillinger reichte es für Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) beim Etoile de Bessèges nicht zum erhofften ersten Saisonsieg. Der Pfälzer kehrte mit einem dritten Etappenplatz aus Südfrankreich heim, nachdem er zum abschließenden Zeitfahren nicht mehr angetreten war.
Die nächsten Chancen bieten sich Ackermann Ende des Monats bei der UAE Tour, die in dieser Saison den Auftakt der World Tour bilden wird. Aber auch dann wird der 27-Jährige nicht auf seinen eingespielten Sprintzug bauen können, denn Selig und Schillinger erholen sich nur langsam von den Folgen des Unfalls am letzten Tag des Trainingslagers am Gardasee. Damals fuhr ein SUV ungebremst in die Bora-Gruppe hinein und verletzte neben den beiden Deutschen auch den niederländischen Neuzugang Wilco Kelderman schwer. Selig zog sich eine Gehirnerschütterung und Prellungen zu, bei Schillinger, wurden unter anderem mehrere Wirbelbrüche diagnostiziert.
“Es geht zwar aufwärts, aber leider nur langsam. Sieben Wirbelbrüche -sechs Brust- und ein Halswirbel - sind doch ziemlich schmerzhaft“, sagte der 37-jährige Amberger auf die Frage von radsport-news.com nach seinem Gesundheitszustand. Bei weiteren Untersuchungen wurden noch “einige ‘Kleinigkeiten‘ festgestellt, mein Schienbeinkopf hat auch einige kleinere Risse, aber das ändert an der Gesamtsituation nichts“, fügte Schillinger an.
Auch Selig muss sich in Geduld üben
"Positiv ist", mein Schillinger, dass “die Brüche an den Fortsätzen sind und gut zueinander stehen, das heißt, ich brauche kein Korsett oder Ähnliches.“ Er hofft, in den kommenden Tagen wieder mit leichteren Bewegungsübungen beginnen zu können. “Erstmal wieder spazieren gehen und dann hoffentlich mal für eine Stunde aufs Rad“, sagte er. Gedanken über seinen ersten Renneinsatz macht er sich dabei noch nicht.
In dem Punkt kann sein Teamkollege Selig schon etwas zuversichtlicher sein. “Ich habe immer noch leichte Kopfschmerzen, aber es geht stetig bergauf. Wir beginnen langsam wieder mit Bewegungstherapie auf dem Rad“, sagte der 32-Jährige zu radsport-news.com. “Was das Thema Rennen anbelangt, so muss ich von Tag zu Tag schauen.“ Allerdings muss sich auch Selig in Geduld üben: “Es wird wohl noch etwas dauern, bis ich wieder zur alten Form finde. Es fällt mir aber schwer, ruhig zu bleiben, da ich eher ungeduldig bin und noch nie zuvor eine solche Verletzung hatte“, fügte er an.
Auch die Teamleitung von Bora - hansgrohe rechnet nicht mit einem baldigen Comeback der Routiniers. “Andreas Schillinger und Rüdiger Selig haben unterschiedliche Verletzungen davongetragen, die einer längeren Regeneration bedürfen. Beide Fahrer werden hinsichtlich ihrer Symptome engmaschig betreut, entsprechend ihrer gesundheitlichen Fortschritte werden schrittweise Belastungssteigerungen mit dem Ziel zur Rückführung in die volle Trainingsbelastung durchgeführt“, erklärte Teamarzt Christopher Edler auf Anfrage von radsport-news.com.
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