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14.01.2021 | (rsn) - Mads Pedersen war in einem Jahr Weltmeister, in dem die Corona-Pandemie dafür sorgte, dass er sein Regenbogentrikot leider nur selten im Rennbetrieb zeigen durfte. Unter anderem war es ihm nicht vergönnt, seine Lieblingsrennen Paris-Roubaix und Flandern-Rundfahrt in dem berühmten Jersey zu bestreiten.
"Mir fehlen die Fotos im Regenbogentrikot an der Mauer von Geraardsbergen oder auf dem Carrefour de l'Arbre, um sie später meinen Kindern zu zeigen. Das finde ich schade", erklärte der 25-Jährige in einem Gespräch mit wielerflits.nl.
Da hilft nur eins: Er muss sich den Weltmeistertitel zurück erobern. Wenn er sich 2021 daher ein Rennen aussuchen könnte, das er gewinnen will, dann wären das die Weltmeisterschaften in Belgien mit Ziel in Leuven, 150 Meter entfernt von dem Haus der Eltern seines Kumpels und Teamkollege Jasper Stuyven.
"Ich scherze mit Jasper darüber, dass es mir großen Spaß machen würde, ihn dort zur Silbermedaille sprinten zu sehen, während ich selbst gewinne", so Pedersen, der sich aber "ehrlich gesagt noch nicht wirklich" mit dem WM-Straßenrennen beschäftige. Der Fokus liege nun im Winter zunächst auf den Frühjahrsklassikern, wo er mit Stuyven eine Doppelspitze für Trek - Segafredo bilden wird. Pedersen träumt dabei vom Roubaix-Sieg. Vor acht Jahren gewann er die Junioren-Variante der 'Königin der Klassiker'. "Neben den kleinen Pflasterstein von damals würde ich daheim gerne den großen stellen", sagte er.
Der Däne glaubt, dass ihm Paris-Roubaix von den Klassikern am besten liegt, auch wenn er bei der Flandern-Rundfahrt 2018 bereits Zweiter war und das Velodrom von Roubaix als Profi zwar bereits dreimal erreichte, aber nie besser als auf Platz 51. Grund hierfür sei, dass es ihm schwer fallen würde, an den Anstiegen in Flandern zu folgen, wenn Fahrer wie Julian Alaphilippe an den Anstiegen attackierten.
"Wenn ich zehn Sprints gegen Bennett fahre, verliere ich zehn"
Die sprinterfreundlicheren Klassiker sind eher etwas für den Dänen, den einige sogar auch als Sprinter bezeichnen. Sein Manager Ken Sommer beispielsweise betonte einst, dass Pedersen nahezu ungeschlagen sei, wenn er in einen Sprint wirklich mit reinhalte. Und immerhin gewann Pedersen in diesem Jahr bei der Polen-Rundfahrt in Zabrze oder bei der BinckBank Tour in Aalter auch schon echte Massensprints - jeweils unter anderem gegen Jasper Philipsen und Pascal Ackermann.
"Ich weiß, dass ich einen guten Sprint habe, aber normalerweise in kleineren Gruppen nach harten Rennen. Massensprints zu gewinnen, hatte ich nicht erwartet", meinte Pedersen nun und relativierte auch gleich: "Das macht mich übrigens auch nicht zu einem Top-Sprinter. Wenn ich zehn Sprints gegen Sam Bennett fahre, verliere ich zehn."
Es sei außerdem auch nicht seine Ambition, sich in nächster Zeit zu einem Top-Sprinter zu entwickeln. Dafür seien ihm die Klassiker derzeit noch zu wichtig. Trotzdem aber könne er sich vorstellen, bei der Tour de France im Juli um das Grüne Trikot zu kämpfen. "Vor 2020 habe ich darüber nicht nachgedacht, jetzt aber sehe ich die Möglichkeit. Ich werde jetzt nicht versprechen, dass ich es dieses Jahr schon hole, aber ich sage auch nicht 'nein' dazu. Wenn die Tour perfekt für mich läuft, warum sollte ich es dann nicht probieren?", so Pedersen.
Grünes und Gelbes Trikot sind fernere Ziele
Man darf also gespannt sein, ob er auf den ersten Tour-Etappen in der Bretagne an den Zwischensprints mitmischt. Immerhin macht sich auch so ein Grünes Trikot neben dem Regenbogenjersey und Pflastersteinen an der Wand zuhause und in der Fotosammlung für die Nachfahren gut - und ein Gelbes noch besser!
Das hat Pedersen dann für 2022 im Visier. Es wäre ein Traum, es beim Grand Depart in der dänischen Heimat zu tragen, wenn die 2. Etappe fast an seiner Haustür vorbeiführt. Man darf also damit rechnen, Pedersen im nächsten Winter viel auf dem Zeitfahrrad zu sehen, um für das 13 Kilometer langen Auftaktzeitfahren der Tour 2022 perfekt vorbereitet zu sein. Aber das ist Zukunftsmusik. Genau wie das mit den Kindern. Die hat der 25-Jährige nämlich auch noch gar nicht.
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