Zakarin verlässt Katusha - Alpecin

Salzburg und Tirol zeigen Interesse am Grand Depart 2025

24.07.2019  |  (rsn) - Die Gastgeber der Straßenweltmeisterschaften der Jahre 2006 und 2018, Salzburg und Innsbruck, haben ihr Interesse an der Ausrichtung des Starts der Tour de France 2025 bekundet. Eine Auswahl an Delegierten aus den beiden Bundesländern besuchten vor mehr als zwei Wochen den Auftakt zur diesjährigen Frankreich-Rundfahrt in Brüssel.

"Die Stadt war ganzheitlich im Tour de France-Fieber. Es ist unser Ziel, das drittgrößte Sportereignis der Welt nach Salzburg zu bringen und den Radsport nachhaltig weiterzuentwickeln", erklärte der Salzburger Sportlandesrat Stefan Schnöll. Laut dem Politiker gab es schon die ersten informellen Gespräche mit den Tourverantwortlichen, die es laut Schnöll Salzburg zutrauen würden, den Grand Depart durchzuführen.

Im Hinblick auf die im September anstehenden Wahlen in Österreicher wird aber derzeit noch abgewartet, ehe Gespräche über die Finanzierung mit dem Bund aufgenommen werden. Eine fertige Bewerbung soll dann 2020 abgegeben werden.

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Ilnur Zakarin wird das Team Katusha - Alpecin zum Saisonende verlassen. Das bestätigte Teamchef José Acevedo am Rande der Tour de France gegenüber cyclingnews.com. “Ich weiß nicht, wohin er geht, aber er hat sich entschieden“, sagte der Portugiese, der zur Zukunft seines Rennstalls nach wie vor keine Angaben machen kann, nachdem es zweifelhaft ist, dass die beiden bisherigen Sponsoren Alpecin und Canyon über das Saisonende hinaus an Bord bleiben. Zakarin wechselte 2014 vom Zweitdivisionär RusVelo zum Team Katusha und entwickelte sich dort zu einem Weltklasse-Rundfahrer. Seine bisher beste Platzierung ist ein dritter Gesamtrang bei der Vuelta a Espana 2017. Zudem gelangen ihm zwei Giro-Etappensiege sowie einer bei der Tour de France.

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Der niederländische Zweitdivisionär Roompot Charles muss sich zur neuen Saison einen neuen Hauptsponsor suchen. Wie das Team bekanntgab, wird sich die niederländische Ferienparkkette Roompot Vakanties nach fünf Jahren aus der Finanzierung des 2015 gegründeten Rennstalls zurückziehen. Wie es in einer Erklärung hieß, habe Roompot alle mit dem Sponsoring verknüpften Ziele erreicht.

Das Team fügte an, dass man nun versuchen wolle, einen Nachfolger zu finden, man sich aber über die Schwere der Aufgabe bewusst sei. Erst zu dieser Saison hatte sich die Mannschaft mit dem belgischen ProContinental-Rennstall Veranda's Willems-Crelan zusammengeschlossen und namhafte Fahrer wie Lars Boom oder Boy van Poppel verpflichtet. Im Zuge der Fusion war es bei Willems - Crelan aber zum Zerwürfnis mit dem damaligen Star Wout Van Aert gekommen, der daraufhin seinen Vertrag einseitig auflöste und nach der Freigabe durch den Radsportweltverband UCI zu Jumbo - Visma wechselte.

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