--> -->
25.05.2019 | (rsn) - Hallo liebe Leser!
In meinem letzten Blog hatte ich euch einen kleinen Ausblick auf die Tour of the Alps gegeben und dabei geschrieben, dass wir ganz ohne Druck am Start stehen würden.
Ganz ohne ging es dann doch nicht, denn die Tour of the Alps war live auf Eurosport zu sehen und für ein kleines Team wie das Tirol KTM Cycling Team ist jede Fernsehminute Gold wert. Die erste Etappe mit Start und Ziel in Kufstein war noch dazu unsere Heimetappe. Die Aufgabe lautet also in der Gruppe des Tages mit dabei zu sein und das habe ich gleich auf Anhieb geschafft. Zu viert konnten wir uns schnell vom Feld absetzen und, auch wenn ich den Kampf ums Sprinttrikot gegen meinen früheren Teamkollegen Matthias Krizek verloren habe, lieferte ich doch im Finale eine solide Vorstellung. Auf den letzten Kilometern konnte nämlich Georg Zimmermann zu uns aufschließen und ich hatte noch genug Kraft um ihn bis zum letzten Berg zu unterstützen, als echte Relaisstation, wie Jean-Claude Leclerq sagen würde.
Für mich persönlich war diese erste Etappe ein richtiges Erfolgserlebnis. Nicht nur weil ich die Teamaufgabe voll erfüllt habe und mich auf meinen Trainingsstrecken vor Freunden und Familie super präsentieren konnte. Sondern weil ich die Wochen zuvor nicht immer meine besten Leistungen zeigen konnte und schon etwas begonnen habe an mir zu zweifeln.
Da kam dieser kleine Motivationsschub genau zur richtigen Zeit. Auch, dass ich die fünftägige Rundfahrt, im Gegensatz zu meinem ersten Versuch vor zwei Jahren, zu Ende fahren konnte baute meine Moral wieder auf. Allerdings musste ich wirklich an meine Grenzen gehen um das Ziel in Bozen erreichen zu können, nun war es höchste Zeit etwas rauszunehmen. Nach ein paar Tagen Pause kam ich im Training wieder gut in Schwung und konnte die Rundfahrt einigermaßen gut wegstecken. Das war auch gut so, denn mit dem GP del Marmo und der Österreichischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren standen zwei, für mich persönlich,wichtige Rennen an.
Offenbar habe ich die Tour of the Alps noch viel besser verkraftet als gedacht, denn bei beiden Rennen konnte ich auf die oberste Stufe des Podests steigen. Beim GP Marmo in Italien konnte ich mich nach einer langen Flucht durch die schmutzigen Straßen des Steinbruchs von Carrara im Finale alleine von der Spitzengruppe absetzen und bin solo ins Ziel gekommen. Ein sehr schönes Gefühl, wenn sich das harte Training lohnt und man sich nach einer ausgezeichneten Teamleistung so belohnen kann.
Während dieser Sieg noch einigermaßen überraschend kam, habe ich auf das Zeitfahren rund um den Ossiacher See schon länger hingearbeitet und wollte in meinem letzten U23-Jahr noch einmal den Titel holen. Obwohl meine Leistung nicht die allerbeste war, hat es für den ersten Platz gereicht. Als Draufgabe gab es auch noch die Silbermedaille in der Elite-Kategorie, schneller war nur noch Matthias Brändle. Von ihm geschlagen zu werden ist allerdings keine Schande.
In nächster Zeit kommen einige Renntage auf mich zu und das ist auch gut so. Das Selbstvertrauen und die tolle Form will ich jetzt natürlich in die nächsten Wettkämpfe mitnehmen. Nach dem Einsatz mit dem Nationalteam in Polen und bei der Friedensfahrt in Tschechien schaut es nach den letzten Ergebnissen sehr gut aus für einen Startplatz beim Baby Giro. Das wäre ein richtiges Highlight der Saison, also Daumen drücken.
Bis bald
Euer Patrick
27.11.2019Am 2. Dezember beginnt das Abenteuer WorldTourHallo liebe Leser, der letzte Blog ist schon eine Zeit lang her… Seitdem ich euch im August das letzte Mal geschrieben habe, hat sich einiges getan und es gibt viel zu berichten. Vor dem Saisonfinal
30.08.2019Mehr Tief als Hoch im SommerHallo liebe Leser! Es kommt mir vor als hätte ich den letzten Blogeintrag erst gestern geschrieben. Irgendwie scheint die Zeit schneller zu vergehen, jetzt wo die Saison dem Ende zu geht und nur meh
30.07.2019Mit den Brüdern auf TourHallo liebe Leser! Das letzte Mal habe ich Euch berichtet, als ich mich gerade auf den Weg zu einer kleinen Europa-Rundreise aufgemacht habe. Allerdings ging es nicht, zumindest nicht nur, ums Reis
22.04.2019Radsport ist eben kein Wunschkonzert(rsn) - Hallo liebe Leser!Nachdem ich sehr gut in die Saison gestartet bin, ging es für mich in den vergangenen Wochen in die erste heiße Phase des Jahres. Es standen Rennen am Programm, bei denen d
12.03.2019Diese Rückkehr ist ein Schritt nach vorn(rsn) - Hallo, liebe Leser! Nach der einmaligen Weltmeisterschaft in Innsbruck, die für mich als Tiroler natürlich sehr speziell war, standen für mich im Herbst einige Veränderungen an. Bereits vo
11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum (rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au
11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“ (rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen
10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel und Co. (rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo
10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza (rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta
10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform (rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie
10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico (rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re
10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb (rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d
10.03.2026Van der Poel schlägt im Bergaufsprint die junge Garde (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Etappe von Tirreno – Adriatico (2.UWT) gewonnen. Nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano war er im Dreiersprint berga
10.03.2026ASO zum Paris-Nizza-Auftakt: “Keine negativen Reaktionen erhalten“ (rsn) – Nach der 1. Etappe von Paris-Nizza hatte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) deutliche Kritik an der Strecke geäußert. “Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines W
10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren (rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad
10.03.2026“Doppelagentin” Klöser: “Sehe mich als eine der Top-Fahrerinnen“ (rsn) - Die Deutsche Gravelmeisterin Rosa Maria Klöser (Canyon - SRAM - zondacrypto) bezeichnet sich immer noch als Newcomerin im Radsport. Und das trotz prestigeträchtiger Erfolge wie dem Gewinn d