Tausendstel entscheiden gegen Österreicher

Wildauer verliert Rosa Trikot beim Baby Giro

Von Peter Maurer

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Wildauer musste das Rosa Trikot nach der vierten Etappe abgeben | Foto: Elisa Haumesser

12.06.2018  |  (rsn) - Verzweifelt kämpfte Markus Wildauer auf der 4. Etappe um sein Führungstrikot beim Giro Ciclistico d'Italia (2.2U). Der 20-jährige Österreicher beendete den 117 Kilometer langen Abschnitt von Mornico Al Serio hinauf zum Ziel am Passo Maniva auf Rang 19.

55 Sekunden büßte der Fahrer des Tirol Cycling Team dabei auf den  Tagessieger Alejandro Osorio (GW-Shimano) ein. In der Gesamtwertung war das eine Sekunde zu viel, denn nachdem die beiden auf die Hundertstel gleich lagen, entschieden die Tausendstel aus dem Prolog zu Gunsten des Kolumbianers.

Nach seinem furiosen Soloritt trug Wildauer das Rosa Trikot des Baby Giro über zwei Tage. Der junge Tiroler versuchte auch am Schlussanstieg auf den Passo Maniva alles. Viele Kilometer sorgte er für das Tempo der Verfolger, nachdem seine Helfer sich schon den ganzen Tag für ihn aufgeopfert hatten. Nach der Erkrankung von Marco Friedrich verblieben aber lediglich drei Teamkollegen für Wildauer, der bereits am Passo Tre Termini auf sich alleine gestellt war. Der entscheidenden Attacke der beiden Kolumbianer Osorio und Daniel Munoz hatte er dann nichts mehr entgegenzusetzen.

Nun ist Wildauer Zweiter in der Gesamtwertung, die sich nach der ersten Bergankunft wieder zusammenschob. Der nächstes Tagesabschnitt führt  über 125 Kilometer von Boario Terme über den Passo Tonale (Kategorie 1) ins Etappenziel nach Folgarida (Kategorie HC) ins Val di Sole. Auf die Nachwuchsfahrer wartet damit die Königsetappe des Giro Ciclistico d'Italia.

Resultat 4. Etappe:
1. Alejandro Osorio (GW Shimano) 3:13:21
2. Daniel Munoz (EPM) s.t.
3. Gino Mader (IAM-Excelsior) +0:05
4. Christian Munoz (Coldeportes) + 0:09
5. Aleksandr Vlasov (Gazprom) s.t.

Gesamtwertung (nach 4 von 9 Etappen)
1. Alejandro Osorio (GW Shimano) 13:45:14
2. Markus Wildauer (Tirol Cycling Team) s.t.
3. Aleksandr Vlasov (Gazprom) + 0:16
4. Stephen Williams (SEG Racing) + 0:18
5. Daniel Munoz (EPM) + 0:21

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