Die Teams der 104. Tour de France

FDJ: Démare und Pinot die Hoffnungsträger

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FDJ | Foto: Cor Vos

28.06.2017  |  (rsn) - radsport-news.com stellt alle 22 Teams der 104. Tour de France vor, die am 1. Juli mit einem 14 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Düsseldorf beginnt. Bei der FDJ-Equipe sollen ein Sprinter und ein Kletterer für Etappensiege sorgen.

FDJ

Land: Frankreich
Hauptsponsor: La Francaise de Jeux
Branche: Nationale Lotterie
Teamchef: Marc Madiot
Radausrüster: Lapierre

Das Tour-Aufgebot: Davide Cimolai (ITA), Mickaël Delage (FRA), Arnaud Démare (FRA), Ignatas Konovalovas (LIT), Jacopo Guarnieri (ITA), Olivier Le Gac (FRA), Rudy Molard (FRA), Thibaut Pinot (FRA), Arthur Vichot (FRA)

Rückblick 2016: Teammanager Marc Madiot ging vor der Tour volles Risiko. Sprinter Arnaud Démare ließ er zu Hause und stellte das Aufgebot komplett auf Thibaut Pinot herum um. Ein fataler Entschluss, wie sich herausstellen sollte. Der Franzose musste schon in den Pyrenäen alle Hoffnungen für die Gesamtwertung aufgeben, ging danach vergeblich auf Etappenjagd und musste die Tour schließlich mit einer Bronchitis aufgeben. In seiner Abwesenheit überzeugte zumindest der Schweizer Sébastien Reichenbach mit einem sehr guten 14. Platz in der Gesamtwertung. Ansonsten war das Team ohne seinen Kapitän Pinot zu schwach aufgestellt, um Glanzpunkte zu setzen. Auch der Französische Meister Arthur Vichot blieb blass.

Ausblick 2017: Diesmal stehen sowohl Démare als auch Pinot im Aufgebot – das übergeordnete Ziel sind Etappensiege, das Klassement dürfte dieses Mal keine Rolle spielen. Nach Platz vier beim Giro d'Italia will Pinot einzelne Etappen oder das Bergtrikot anvisieren. Dem Franzosen dürfte damit viel Druck erspart bleiben. Beim neuen Französischen Meister Démare hofft das Team dagegen endlich auf den Durchbruch bei der Tour. Besonders wenn das Terrain für die puren Sprinter zu schwer wird, ist der 25-Jährige mittendrin in der Sprint-Lotterie um den Tagessieg. Mit Davide Cimolai hat das Team einen weiteren schnellen Mann im Aufgebot – als Helfer für Démare und bei einigen Etappen mit guten Aussichten in Fluchtgruppen. Gleiches gilt für den zweimaligen Französischen Meister Vichot. Sébastian Reichenbach steht nach seiner Teilnahme beim Giro nicht im Aufgebot.

 

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