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19.10.2016 | (rsn) – Die großen Rennen des Jahres sind vorbei, die morgen beginnende 2. Abu Dhabi Tour (2.HC) bildet nicht mehr als den, wenn auch erstklassig besetzten, Epilog zur Saison 2016. Der Organisator RCS Sport hat allerdings dafür gesorgt, dass immerhin elf WorldTour-Teams die Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate antreten und die insgesamt 18 Mannschaften umfassende Startliste der eines WorldTour-Wettbewerbs würdig ist. Apropos: Die Organisatoren haben tatsächlich innerhalb von nur zwei Jahren den Sprung in die höchste Liga des Radsports geschafft, denn 2017 wird die über die vier Tage gehende Rundfahrt zur WorldTour gehören.
Die Strecke: Der Parcours der Abu Dhabi Tour 2016 ist größtenteils identisch mit dem der letztjährigen Premiere, was bedeutet: drei Etappen für die Sprinter (1,2,4) und am dritten Tag eine für die Kletterspezialisten, die auch über den Gesamtsieg entscheiden wird. Über 150 Kilometer geht es am Samstag von Al Ain zur Bergankunft am Jebel Hafeet in 1.025 Metern Höhe, gut 300 Meter unterhalb des Gipfels. Der Schlussanstieg führt über immerhin 10,8 Kilometer bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,6 Prozent.
Die Favoriten: Im vergangenen Jahr legte Esteban Chaves (Orica-BikeExchange) mit seinem Sieg am Jebel Hafeet den Grundstein zum Gesamterfolg, den er am nächsten Tag perfekt machte. Diesmal verzichtet der Kolumbainer, der nach seinem Triumph bei Il Lombardia seine Saison beendet hat, auf einen Start. In Abwesenheit der ersten Vier des Vorjahres darf sich der letztjährige Gesamtfünfte Diego Ulissi (Lampre-Merida) gute Chancen ausrechnen – zumal hinter den ganz großen Namen wie Vincenzo Nibali (Astana) oder Alberto Contador (Tinkoff) Fragezeichen hinsichtlich ihrer Verfassung und Motivation stehen.
Beide werden übrigens ihre Abschiedsvorstellungen für ihre jeweiligen Teams geben, genau wie Nicoals Roche für Team Sky. Der Ire, der ab 2017 für BMC fährt, dürfte unter normalerweise nicht so hoch wie Nibali und Contador einzuschätzen sein – doch ähnlich wie etwa Thomas De Gendt vom belgischen Lotto Soudal-Team könnte er unter den gegebenen Umständen ganz vorne mitmischen. Die stärkste Kletterfraktion schickt das spanische Movistar-Team ins Rennen: Die beiden Kolumbianer Winner Anacona und Dayer Quintana sowie der Costa Ricaner Andrej Amador werden die Kapitänsrolle untereinander ausmachen – gut möglich, dass der jüngere Bruder von Vuelta-Gewinner Nairo Quintana zum Zuge kommt.
Erlesen ist das Feld der Sprinter, die mit einem späten Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen möchten. Von André Greipel (Lotto Soudal) über John Degenkolb (Giant-Alpecin), Greg Van Avermaet (BMC), Sacha Modolo (Lampre-Merida), Michael Matthews (Orica-BikeExChange), Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo), Danny van Poppel und Elia Viviani (beide Sky) bis zum WM-Zweiten Mark Cavendish (Dimension) reicht die Liste der Sieg-Anwärter.
Die Abu Dhabi Tour wird täglich von Eurosport in seinem ersten Programm von 14 – 15 Uhr übertragen.
Die Etappen:Die Teams: Astana, Sky, Tinkoff, Giant-Alpecin, Lotto Soudal, Orica-GreenEdge, BMC, Lampre-Merida, Movistar, Dimension Data, Trek-Segafredo, Southeast-Willier, One Pro, CCC Sprandi, Gazprom-RusVelo, Nasr-Dubai, Team Wiggins, Minsk Cycling Club
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