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03.05.2011 | (Ra) - Bereits zum vierten Mal ist Buchs im Furttal am Zürichsee Austragungsort der "Züri Metzgete" genannten Zürcher Radmeisterschaft, und der "Volksmetzgete" für Hobbyfahrer. "Ein Sieg bei der Züri-Metzgete ist nach wie vor Ziel jedes Schweizer Rennfahrers", sagt so Pressesprecher Walter Leibundgut. Das gilt wohl auch für die tausende Hobbyfahrer, die wahlweise eine Runde (52 km) oder zwei Runden (104 km) der welligen Strecke in Angriff nehmen. "Vom 17jährigen Jugendlichen bis zum 74jährigen Senior sind alle dabei, und sie fahren alle gemeinsam los" so Walter Leibundgut.
Während die gut trainierten Athleten die zwei Runden mit einem Schnitt knapp unter 40 km/h in zweieinhalb Stunden hinter sich bringen, lassen sich andere bis zu vier Stunden Zeit.
Die Strecke: Über Dielsdorf, Neerach und Weiach wird in Kaiserstuhl die Rampe zur Siglistorferhöhe (527 m) erreicht, und via Schneisingen sowie Niederweningen die Steigung nach Regensberg (631 m). Wer dort noch dabei ist, kann nach der Abfahrt in Otelfingen zum Endspurt auf der breiten und vollständig gesperrten Furttal-Straße ansetzen.
Offiziell heisst das Rennen seit über hundert Jahren „Meisterschaft von Zürich“. Warum also „Züri-Metzgete“? Es gibt mehrere Deutungen. "Eine sagt, die Fahrer hätten sich bei ihren harten Kämpfen `gut gemetzget`", so Pressesprecher Leibundgut: "Eine andere Deutung ist entstanden, weil die Fahrer auf den Naturstrassen früher oft stürzten und mit zerschundenen Gliedern ins Ziel kamen." Die blutenden Wunden hätten die Zuschauer an eine „Metzgete“ erinnert, weiß Leibundgut.
Das wird den Fahrern des Rennens in diesem Herbst hoffentlich erspart bleiben...
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