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13.04.2010 | (Ra) - Seit kurzem ist die Strecke 2010 des Race Around Austria (RAA) online und kann auf Google Earth (als KML-Datei) begutachtet werden. Einige Änderungen zu 2009 gibt es, so RAA-Pressesprecher Heiko Mandl: "Die sind aber meist kosmetischer Natur und schonen durch eine verkehrsärmere Route die Nerven der Teilnehmer."
Neu im Programm ist das Kühtai, das im Vorjahr wegen Bauarbeiten nicht Teil des RAA war. Die Strecke wird leichter zu navigieren sein, betont Mandl: "Und wir versuchen, dem Verkehr auszuweichen. Toll ist das LKW-Fahrverbot am Wochenende, das uns entgegenkommt." Die derzeitige Planung sieht eine rund 2160 km lange Strecke vor.
Am Freitag, 20. August 2010, fällt in Schärding vor der "Silberzeile" in Österreichs schönster Barockstadt der Startschuss zum zweiten Rennen rund um Österreich. Bereits am 19. August startet der Solo-Wettbewerb der Frauen - sie haben einen Tag länger Zeit, die Strecke zu bewältigen.
Es wird also nicht wie vergangenes Jahr am Sonntag gestartet, sondern am Freitag. Der Vorteil: Musste 2009 eine ganze Woche Urlaub für das RAA geplant werden, fallen durch den Start am Wochenend-Beginn zwei Tage des Rennens nicht auf einen Arbeitstag.
Die bisher prominentesten Anmelder bei den Einzelfahrern sind die beiden österreichischen Extremsportler Christoph Strasser und Franz Preihs. "Das Race Around Austria ist für mich eine echte Alternative zum RAAM", erklärt Preihs: "Ist in Amerika die riesige Distanz die Herausforderung, punktet das RAA mit extrem vielen Höhenmetern auf relativ kurzer Strecke - und mit den Wetterkapriolen der Alpen."
Christoph Strasser ist nicht weniger begeistert: „Es gibt mittlerweile viele Rennen mit einer Dauer von 24 Stunden oder einer Länge bis 1000 km. Das RAA ist in puncto Länge und Höhenmeter einzigartig, und die wohl größte Herausforderung in der europäischen Langstrecken-Szene", so der Rekordhalter auf der RAA-Strecke, der sich für 2010 hohe Ziele steckt: "Ich möchte mit einer Zeit unter vier Tagen ins Ziel kommen."
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