Der Schweizer Radmarathon bricht Rekorde

09.05.2005  |  In 50 Tagen wird in Wiedlisbach der 5. Schweizer Radmarathon gestartet. Die neuen Teilnehmerrekorde stehen, in allen Kategorien wurden die Anmeldezahlen des letzten Jahres bereits Anfangs Mai überschritten.

Nicht nur teilnehmermässig ist der Radmarathon rekordverdächtig, sondern auch mit Blick auf die Strecken - in Europa lassen sich vergleichbare Veranstaltungen mit längerer Strecke oder mit mehr Höhenmetern an einer Hand abzählen.

Dies ist auch mit ein Grund, dass der Radmarathon als einzige Qualifikation für das legendäre Race Across America (RAAM) im deutschsprachigen Europa zugelassen ist, und dass er als einziges "Brevet des Randonneurs mondiaux" der Schweiz homologiert wurde.

Der Radmarathon ist nicht nur die ultimative Herausforderung von Top-Cracks der Langstreckenszene, sondern auch ein internationaler Breitensportanlass, lockt er doch mit seinen Strecken über 110, 300, 600 und 720 Km ein buntes Feld von Breitensportlern und Breitensportlerinnen an.

Die Strecke über 110 Km - eine typische Swiss-Cycling Rundfahrt - kann als Genusstour mit einer realisierbaren Vorbereitung von Jedermann/frau bestritten werden. Die Altersstruktur der Angemeldeten reicht von 14 bis über 65 Jahre. Die 300 Km Strecke ist etwas schwieriger, entspricht sie doch der Distanz eines klassischen ProTour Rennens wie etwa Mailand-Sanremo oder Paris-Rubaix. Diese, für den gut trainierten Radsportler noch absolut im Rahmen des möglichen liegende Strecke verzeichnete in den letzten Jahren die grösste Teilnehmerzunahme, sie ist auch in diesem Jahr sehr beliebt.

Der Radmarathon Wiedlisbach-Bodensee-Bern führt auf seinen extremen 600 Km als einzige Breitensportveranstaltung Europas über die Landesgrenzen von vier Staaten. Um diese Strecke in Angriff zu nehmen, ist seriöses Training erforderlich. Die meisten der über 140 Angemeldeten werden nonstop durchfahren, dies in einer Zeit ab ca 19 Stunden; wer's gemütlicher mag oder unterwegs feststellt, dass die Kondition doch nicht ganz reicht, kann in der Streckenmitte übernachten, das Zeitlimit von maximal 40 Stunden erlaubt auch diese Alternative.

Der sportliche Leckerbissen ist die RAAM-Qualifikation. Nach der Runde über 600 Km fahren die Qualifikanten noch die "Genusstour" über 110 Km. Ueber diese total 715 Kilometer, bzw. 444 Meilen mit über 5000 Metern Höhendifferenz ist als kleine Erschwernis das Windschattenfahren verboten! Die 15 Teilnehmer, darunter eine Dame, welche sich bis jetzt auf dieser Strecke angemeldet haben, werden alle nonstop durchfahren, dies in einer Zeit ab ca 24 Stunden. Um sich für das RAAM zu qualifizieren, darf der Rückstand auf die Bestzeit nicht mehr als 15% betragen - eine Fahrt an die physischen und psychischen Grenzen!

Bereits haben sich einige hochkarätige Teilnehmer angemeldet, darunter mehrfache RAAM- und RATA-Teilnehmer. Die Anmeldungen von weiteren Spitzenfahrern werden noch eintreffen.

Die Ausschreibung mit allen Informationen ist im Internet unter www.radmarathon.ch zu finden oder kann bei Radmarathon.ch, Nesplenweg 3, CH-4537 Wiedlisbach, +41 032 636 26 25, bestellt werden.

Weitere Jedermann-Nachrichten

27.01.2026Tour Transalp 2026: Neuer Mix in sieben Akten

Die Tour Transalp 2026 findet vom 21. bis 27. Juni statt. Die Strecke steht seit Mitte Dezember fest: In sieben Etappen geht es von Lienz nach Riva del Garda. Dabei ist ein neuer Strecken-Mix mit ein

08.01.2026Benotti ab 2026 neuer Ausrüster beim Team Strassacker

Der RSN-Partner Team Strassacker wird in der Saison 2026 auf neuem Material unterwegs sein: Benotti Bikes ist ab sofort der Rad-Partner des deutschen Jedermann-Rennstalls, dessen Fahrer künftig auf d

19.09.2025Zeitfahr-Monument am Attersee

Schnell Rad fahren gegen die Uhr, gegen den Wind und gegen den inneren Schweinehund: Wer das liebt, verbringt dieses Wochenende an Österreichs größtem See, dessen Ufer für das Mega-Event komplett

19.09.2025“Nix für Sprinter“ - Everesting am Petersberg bei Bonn

Enttäuschung gleich zu Beginn: Nein, die 8.848 Höhenmeter wurden nicht auf einem Klapprad absolviert. Ich weiß, ich weiß – das Team Early-4-Birds steht normalerweise für Klapprad-Exzesse, Schla

11.09.2025Riderman: Ein Sieg, getrübt durch einen brutalen Massensturz

Eigentlich war es einer der größten Erfolge der vergangenen Jahre für das Team Strassacker: Mit Dennis Biederer holte erstmals seit 2017 wieder ein Strassacker-Fahrer den Gesamtsieg beim Riderman.

05.09.2025Ötztaler Radmarathon: Drittes Team-Podium in Folge

Am letzten August-Sonntag war es wieder soweit – zum 44. Mal startete der „Ötztaler“, für viele die inoffizielle WM der Amateure im Radmarathon. Als Titelverteidiger in der Team-Wertung stand

25.07.2025Rad am Ring: Auf das perfekte Wochenende einen draufgesetzt

Als doppelter Titelverteidiger reiste das Team Strassacker in diesem Jahr wieder zum legendären Renn-Wochenende in die Eifel. Die Ambitionen waren klar: an die Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen.

06.07.2025VeloVino: Nicht immer nur gemütlich...

Es klappt! Premiere bei der "VeloWino": Waren die "Early-4-Birds" bei der letztjährigen Ausgabe des Vintage-Rennens von Hans-Peter Krautkremer in Weinheim noch mit historischen Rennrädern auf der la

03.07.2025Dreiländer-Giro: “Ein absolut perfekter Tag!“

"Erwartungen hoch - Erwartungen mehr als erfüllt!" So lautet das Fazit von Team-Velolease-Chef Stefan Eckardt am Ende des Dreiländer-Giro. Mit einer großen Mannschaft reiste dass Siegener Team nach

22.06.2025Der finale Kampf um Gesamtrang zwei

Ciao ragazzi! Chris hier, aus Riva - am Gardasee! Zum Finale der Tour Transalp 2025 standen nochmal 77 Kilo- und 1100 Höhenmeter an, von Roncone im Valle delle Chiese nach Riva del Garda. Nachdem

21.06.2025Die Strapazen haben sich gelohnt

Ciao! Hier ist Dennis aus Roncone. Auf dem TT-Menü stand heute die Königs-Etappe von Darfo Boario Terme nach Roncone - und die hatte es in sich. Hier die dazugehörigen knackigen Daten: 105 Kilo

20.06.2025Am Passo del Vivione der Hitze Tribut gezollt

Ciao Ragazzi! Hier ist Chris aus Darfo Boario Terme. Heute ging es von Aprica über den Passo di S. Cristina, Passo del Vivione und Croce di Salven über 116 Kilometer und rund 2.600 Höhenmeter bis z