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03.03.2026 | (rsn) – Bike Aid blickt auf die erfolgreichste Saison seiner Geschichte zurück. Ein sportlicher Höhepunkt waren die Europameisterschaften, bei denen das saarländische Kontinental-Team gleich drei Fahrer im Elite-Rennen am Start hatte. Zudem feierten Anton Schiffer einen Etappensieg bei der Sibiu Tour (2.1) und den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft, während Oliver Mattheis den Prolog der Tour of Istanbul (2.1) sowie eine Etappe der Tour of Poyang Lake (2.2) gewann.
Besonders die Entwicklung von Schiffer, dem in nur drei Jahren der Sprung vom Development-Team in die WorldTour zu Visma gelang, unterstreicht die Qualität der saarländischen Talentschmiede.
___STEADY_PAYWALL___Der sportliche Erfolg bringt jedoch einen personellen Umbruch mit sich. Nach dem Abgang von Leistungsträger Schiffer beenden auch langjährige Stützen ihre aktive Karriere. Vinzent Dorn, der Bike Aid über Jahre prägte, hängt sein Rad ebenso an den Nagel wie Léo Bouvier. Beide bleiben dem Team jedoch im Management erhalten und werden so ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergeben. Zudem verließ der eritreische Nachwuchsfahrer Milkias Maekele, der erst im März 2025 zur Mannschaft gekommen war, Bike Aid wieder unterschrieb bei der Ineos Grenadiers Racing Academy.
Diese Veränderungen führen zu einer deutlichen Verschlankung des Kaders, der für die Saison 2026 auf 13 Fahrer reduziert wurde. Teamchef Matthias Schnapka setzt dabei konsequent auf die Jugend: Bike Aid tritt mit dem bislang jüngsten Kader der Teamgeschichte an.
Anton Schiffer auf dem Podium der Deutschen Meisterschaft. Der DM-Dritte schaffte nach einer starken Saison den Sprung in die WorldTour. | Foto: Lena Bogicevic
Im Team finden sich also viele junge Athleten. Neben dem Nachwuchsfahrer Jakob Lauer, der aus der Region in den Konti-Kader aufrückte, verstärken internationale Talente wie der junge Este Joonas Puuraid sowie die Eritreer Even Yemane und Nahom Efriem das Aufgebot. "Gleichzeitig ist es wichtig, gerade die Fahrer, die direkt aus dem Juniorenbereich kommen, behutsam aufzubauen“, betonte Schnapka mit Blick auf die perspektivische Ausrichtung.
Oliver Mattheis behält als erfahrener Teamkapitän seine zentrale Führungsrolle. Der 30-Jährige soll die jungen Fahrer anleiten und durch den anspruchsvollen Rennkalender führen. Dass die neue Mischung funktioniert, zeigte sich bereits kurz nach dem Trainingslager in Aix-en-Provence beim ersten Renneinsatz.
Bei der Tour du Rwanda fuhr Mattheis auf den neunten Gesamtrang, während Neuzugang Even Yemane mit Platz 15 im Klassement und zwei vierten Etappenplätzen direkt erste Ausrufezeichen setzte. Nach weiteren Einsätzen in der Türkei wird Bike Aid Ende März in Frankreich in die europäische Saison einsteigen.
Ein interessanter Name im Kader von Bike Aid ist der Franzose Baptiste Huyet. Der 25-Jährige wechselte vom niederländischen ProTeam Unibet Tietema Rockets, für das er zwei Jahre aktiv war, zurück auf Kontinental-Ebene.
Huyet bringt wertvolle Erfahrung aus hochklassigen Rennen der ProSeries mit und soll im Kader der Saarländer eine tragende Rolle einnehmen. Seine Verpflichtung unterstreicht die Ambitionen des Teams, trotz der Verjüngung des Aufgebots konkurrenzfähig zu bleiben und bei anspruchsvollen internationalen Rennen in Europa um Top-Ergebnisse mitzufahren.
Besonderes Augenmerk liegt 2026 auf Nahom Efriem. Der junge Eritreer sorgte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Ruanda für Furore, als er das Rennen als Elfter und damit als bestplatzierter afrikanischer Fahrer beendete. Direkt vor ihm landeten auf den Plätzen neun und zehn die beiden Deutschen Benedikt Benz und Moritz Mauss, die nun für die Devo-Teams von Lidl-Trek und UAE fahren.
Bei Bike Aid wird Efriem nun seine erste Saison auf Kontinental-Niveau bestreiten. Der Wechsel des talentierten Kletterers direkt aus dem Juniorenbereich in das KT-Team untermauert den Ruf von Bike Aid als hervorragende Adresse für afrikanische Top-Talente. Efriem soll schrittweise an das hohe Niveau im europäischen Radsport herangeführt werden und langfristig seine Qualitäten auf schweren Profilen ausspielen.
Das Aufgebot: Máté Balázs (Deutschland / 20 Jahre), Kristins Belohvoshiks (Lettland / 24), Nahom Efriem (Eritrea / 19), Yoel Habteab (Eritrea / 21), Baptiste Huyet (Frankreich / 25), Jakob Lauer (Deutschland / 19), Anton Lennemann (Deutschland / 22), Oliver Mattheis (Deutschland / 30), Joonas Puuraid (Estland / 19), Oscar Schempp (Deutschland / 20), Lennard Sternsdorff (Deutschland / 21), Victor Vidal (Frankreich / 27), Even Yemane (Eritrea / 20).
Davon Neuzugänge: Kristins Belohvoshiks, Nahom Efriem, Baptiste Huyet, Jakob Lauer, Joonas Puuraid, Oscar Schempp, Victor Vidal, Even Yemane
Teamleitung: Matthias Schnapka
Sportliche Leiter: Anton Wiersma, Jeremy Ford, Léo Bouvier, Patrick Lechner
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