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15.08.2022 | (rsn) - "Strade Zitte", ruhige, nicht selten nur einspurige Nebenstraßen sind bei italienischen Rennradlern schon immer beliebt. Mittlerweile kommen auch immer mehr Schotterstraßen dazu; der Gravel-Trend ist auch in Italien schon vor einiger Zeit angekommen. Und seit einiger Zeit gibt es auch ein Projekt, initiiert von einem Mailänder Rad-Club mit dem schönen Namen "Turbolento" (dt. Turbo-langsam;-), das Routen auf den strade zitte sammelt und den Unterhalt dieser Straßen unterstützt. Nicht weniger als 220 Touren auf Nebenstraßen, kleinen Landstraßen und Schotterstraßen haben die engagierten ciclisti schon zusammengestellt.
"Schotter ist die neue Art, Radfahren zu verstehen, zwischen Asphalt und Schotter, Stadt und Land", sagt Francesca Luzzana von Turbolento: "Und rund um Mailand gibt es ein unglaubliches Netz von unbefestigten Wegen, auf denen man abseits des Verkehrs radeln kann. Man muss sie nur finden und sich von ihnen führen lassen. Dort, wo der Schlamm dich hinführt, abseits der ausgetretenen Pfade, mit dem Wunsch und der Lust, neue Horizonte zu entdecken - auf der Suche nach Glück".
Um das Glück besser zu finden, hat Turbolento schon vor vielen Jahren "Milano Gravel" gestartet, eine Ausfahrt mit drei Runden, immer Ende Oktober, dieses Jahr am 23. Zur Auswahl stehen 155 Kilometer (Milano Gravel), 100 km (Columbus Classic) oder 70 km (Carpe Diem). Es geht durch die Umgebung von Mailand, das Piemont, die Lombardei, zwischen des Flüssen Ticino und Adda. Was bieten die Strecken? Nochmal Francesca: "Emotionen, Landschaften, Dörfer, Panoramen, tolle Trattorias..." Was will man/ frau mehr?
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