27. Juni - Rüsselsheim - vier “historische“ Touren - Räder bis Bj. 1990

Retropedal: Ausfahrten für Klassiker

Foto zu dem Text "Retropedal: Ausfahrten für Klassiker"
Anziehungspunkt bei allen Touren: Die nach einem Zeppelin-Luftschiff benannte Flotte von “ZR3“-Rennrädern von Opel aus den 30er Jahren | Foto: Radfahrer-Verein Opel 1888 Rüsselsheim

08.01.2020  |  (rsn) - Zum neunten Mal lädt der Radfahrer-Verein Opel 1888 Rüsselsheim am 27. Juni alle Freunde historischer Fahrräder zu vier Ausfahrten durch Ried und Odenwald. Wie in den vergangenen Jahren hat die "Retropedal" Touren und ein Rahmenprogramm für klassische Fahrräder im Angebot, vom Hochrad, übers Niederrad bis zum Stahlrohrrahmen-Renner.

Die Strecke wird derzeit noch ausgearbeitet;
die Touren werden voraussichtlich von Mainz/ Bahnhof Römisches Theater in Richtung Eltville entlang des Rheins verlaufen. Zugelassen sind Hoch- und Niederräder, Touren-, Sport- und Rennräder, deren Mindestalter 30 Jahre ist, mit Schaltung am Rahmen, und ohne Klickpedale.

Voraussichtlich vier ausgeschilderte Touren (45 km, 80 km, 110 km, 150 km) führen auf verkehrsarmen Straßen rund um Rüsselsheim. An allen Kontrollstellen steht kostenlose Verpflegung bereit. Hoch,- Touren- und Sporträder bis Baujahr 1955 werden auf einer eigenen, geführten Tour durch das hessische Ried unterwegs sein, ohne nennenswerte Steigungen, und mit einer Streckenlänge von 25 km.

Ein großer Anziehungspunkt bei allen Touren
wird die nach einem Zeppelin-Luftschiff benannten Vereins-Flotte von "ZR3"-Rennrädern von Opel sein. "Sie gelten noch heute als das Beste und Erfolgreichste, was es auf dem Rennrad-Sektor zwischen 1926 und 1937 zu kaufen gab", sagt Alfred Preuhsler, Fachwart für Historische Fahrräder beim RV Opel.

Alle Räder sind in der gelb-schwarzen Original-Werkslackierung erhalten, mit Schlauchreifen, geklebt auf Felgen aus Holz. "Leichte, mit einem Drahtkorb am Lenker befestigte Alu-Trinkflaschen gehörten ebenso zur Serien-Ausstattung wie die innovativen, automatischen Kettenöl-Vorrichtungen, die sich besonders auf Langstrecken-Rennen als vorteilhaft erwiesen", so Preuhsler weiter. Die Fahrer treten in gelbschwarzen, mit historischen Schriftzügen bedruckten Renn-Trikots und Radsport-Mützen an – genau wie die Opel-Werksmannschaft vor über 80 Jahren.

 

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