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16.01.2014 | (rsn) – Mit zwei Etappensiegen zeigten sich seine Teamkollegen Jerome Baugnies und Roy Jans bei der Tropicale Amisso Bongo (Kat. 2.1) in Gabun bereits in starker Verfassung. Bis Jempy Drucker (Wanty Groupe Gobert) die Möglichkeit hat nachzuziehen, wird es noch einige Tage dauern.
Seinen ersten Renneinsatz wird der Luxemburger Anfang Februar in Frankreich beim GP Marseillaise (Kat. 1.1) haben, danach folgen der Etoile de Besseges und die Algarve-Rundfahrt. „Beim Omloop Het Nieuwsblad Anfang März wird es dann zum ersten Mal richtig ernst“, so Drucker zu radsport-news.com.
Doch schon bei den Renneinsätzen im Februar will sich der Klassikerspezialist, der sich derzeit mit seinen Teamkollegen im spanischen Benidorn den letzten Feinschliff für den Saisonstart holt, gut unterwegs sein. „Aus Erfahrung weiß ich, dass ich nie viele Rennen brauche, um in Form zu gelangen. Also werde ich schon versuchen, sofort das eine oder andere Mal mich vorne zu zeigen“, sagte der 27-Jährige.
Denn Drucker weiß auch, dass gute Ergebnisse zum Start gut für das Selbstvertrauen sind und die Motivation hoch hält. „Aber ich werde bei den ersten Rennen auch an meiner Form arbeiten, um im März in Topform zu sein“, erklärte er.
Bei den flämischen Kopfsteinpflasterrennen, seinen erklärten Lieblingswettbewerben, wird der endschnelle Allrounder allerdings nicht als Kapitän ins Rennen gehen können. Diese Rolle soll der neu verpflichtete Belgier Björn Leukemans einnehmen. „Er ist der Kapitän, aber ich werde auch eine freie Rolle bekommen“, so Drucker, der keine Gefahr sieht, dass er sich mit Leukemans ins Gehege kommen könnte.
„Wir sind zwei unterschiedliche Fahrertypen. Björn kann das Rennen tragen und auch im Finale noch bei Attacken der Favoriten mitgehen. Ich denke, ich kann von seiner Erfahrung und seiner Präsenz im Rennen profitieren und sollte es zum Sprint einer größeren Gruppe kommen, dann kann ich meine Endgeschwindigkeit ausspielen“, meinte Drucker, der betonte. „Ich freue mich sehr, mit Björn zusammen zu fahren.“
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