Für schwere Vergehen

Auch IOC-Chef Rogge will vierjährige Dopingsperren

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IOC-Chef Jacques Rogge (re.) im Jahr 2009 mit Eddy Merckx | Foto: ROTH

27.11.2012  |  (rsn) – Das Internationale Olympische Komitee IOC unterstützt den Vorschlag der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, Dopingsperren von zwei auf vier Jahre zu verlängern. Das höhere Strafmaß soll im neuen WADA-Code verankert werden, der 2015 in Kraft treten soll.

IOC-Chef Jacques Rogge bezeichnete auf einer Konferenz in Amsterdam den Vorschlag als "ermutigend". Laut der Nachrichtenagentur Associated Press will der Belgier das erhöhte Strafmaß speziell für schwere Dopingvergehen wie den Missbrauch von anabolen Steroiden, Wachstumshormonen, EPO, Blutdoping oder maskierenden Substanzen angewendet sehen.

Der Radsport-Weltverband UCI hatte bereits vierjährige Sperren nach mehreren positiven Tests auf CERA bei der Tour de France 2008 gefordert, sich damit aber zunächst nicht durchsetzen können.

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