Vacansoleil und Rabobank reagieren unterschiedlich

Auch Luis Leon Sanchez und Bole tauchen im USADA-Bericht auf

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Luis Leon Sanchez (Rabobank) | Foto: ROTH

16.10.2012  |  (rsn) – Im Zusammenhang mit dem Dossier der US-Anti-Doping-Agentur USADA zum Fall Lance Armstrong könnte auch auf die beiden niederländischen WorldTour-Rennställe Rabobank und Vacansoleil-DCM noch Ärger zukommen. In dem Bericht werden namentlich der Slowene Grega Bole und der Spanier Luis Leon Sanchez wegen möglicher Kontakte zum italienischen Sport-Mediziner Michele Ferrari erwähnt.

Der 27 Jahre alte Bole, der von 2010 bis Ende 2012 für Lampre fuhr, hat zur Saison 2013 einen Vertrag bei Vacansoleil-DCM unterschrieben. Der ein Jahr ältere Sanchez fährt seit 2011 für Rabobank. In seiner Zeit bei Caisse d’Epargne soll der dreifache Tour-Etappensieger im Jahr 2007 in St. Moritz trainiert haben, als sich auch Ferrari mit anderen Fahrern dort aufgehalten hat. Darüber berichtet in dem Dossier der Ukrainer Volodimir Bileka. Rabobank sieht darin aber keinen Anlass zur Sorge.

„Die Behauptung von Bileka, dass Luis Leon Sanchez in St. Moritz im Jahr 2007 trainiert hat, ist korrekt", kommentierte Rabobank laut Telegraaf die Meldung. „Sein ehemaliges Team Caisse d'Epargne hat 2007 mit Ferrari trainiert. Sanchez hat erklärt, dass er keine Dopingmittel oder Dopingtipps erhalten hat."

Vorsichtiger geht dagegen Vacansoleil-DCM zu Werk. Team-Manager Daan Luijkx hat bereits mit seinem Neuzugang über die Vorwürfe gesprochen und eine teaminterne Untersuchung angekündigt. „Er hat gesagt, dass er nichts damit zu tun hat, aber ich will das schriftlich. Wenn wir das haben, beginnen wir mit der Untersuchung“, sagte Luijkx dem Telegraaf.

Boles Name soll im Zusammenhang eines Gesprächs von Ferrari mit Leonardo Bertagnolli gefallen sein, in dem es um das Dopingmittel Aicar gegangen sein.

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