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13.11.2009 | (rsn) - Der Italiener Cristian Moreni, der als erster des Dopings überführter Fahrer ein Jahresgehalt als Bußgeld an den Weltverband UCI zahlen wird, hat sich verärgert über seine ebenfalls wegen Dopingvergehen gesperrten Kollegen Alexander Winokurow, Andrey Kashechkin und Michael Rasmussen geäußert, die sich weigern, die fälligen Strafen zu zahlen und deshalb vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS prozessieren.
Gegenüber der französischen Sportzeitung L’Equipe erklärte Moreni, dass er von sich aus die Initiative ergriffen habe. „Im Radsport gibt es Regeln, aber jeder schaut, wie er sie umgehen kann“, sagte der ehemalige Cofidis-Profi seinen Schritt. „Lasst uns unsere Verpflichtungen respektieren und es wird ein großer Schritt vorwärts sein“, appellierte der 36-Jährige an seine Kollegen. Er wolle den Anti-Dopingkampf unterstützen und dazu beitragen, dass der Radsport vorankommt.
Moreni bestätigte, dass weder Rasmussen noch Winokurow seinen Schritt unterstützten.“ "Rasmussen hat mir bereits mitgeteilt, dass er das missbilligt. Dasselbe gilt für Winokurow, der den selben Anwalt hat”, so Moreni, der allerdings von seinem ehemaligen Teamchef Eric Boyer gelobt wurde. "Er hat viel Mut", sagte Boyer. "Umso mehr, da ihn niemand aufgefordert hatte zu zahlen. Die Vereinbarung (wonach überführte Fahrer ein Jahresgehalt Strafe zahlen, d. Red.) war überholt, aber jetzt hat ihr Moreni wieder einigen Kredit verschafft."
Nach dem Ablauf seiner zweijährigen Sperre will Moreni wieder in den Profiradsport zurückkehren, um seine Karriere “auf ehrenvollere Art zu beenden.“ Allerdings habe ihn bisher kein einziger Teamchef kontaktiert, so der Italiener.
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